Die Verwendung der Aktion loadMovie

Thema:
Die Aktion LoadMovie
Description:
Strukturieren von Flashsites mit Hilfe der Aktion loadMovie
Keywords:
Flash, Filme nachladen, Filme entladen, Seitenstruktur
Author:
Andreas Sedlmayer
Date:
17.06.2001
Doc-ID:
21-001
URL:
http://www.flashworker.de/tutorial/21/001.html
Version:
2.0
Änderungen:
Beispiel fla eingefügt - LoadMovie mit Ziel Filmsequenz
Anforderungen:
Flash 3 oder höher
Vorkenntnisse:
Flash Grundkenntnisse


Download:
PC: "beispiele.zip", 20 kB
PC:"beispiele2.zip, 9 kB

Einleitung
  Was bringt dieses Tutorial?
  Grundsätzliche Überlegungen
  Anwendung

 

 

 

 

 

 



Was bringt dieses Tutorial?

Auch heute noch wird die Verwendung von Flash auf Webseiten nicht immer gewürdigt. Das hat klare Ursachen: der Nutzer sitzt vor seinem PC und lädt eine Flashsite - selbst wenn er die Geduld haben sollte zu warten, bis die Prozentanzeige steigt (wenn denn eine angeboten ist!) oder er einem langweiligen Preloader zuguckt, wird er nicht immer das Ende abwarten. Wenn doch, so stellt er dann vielleicht fest, daß ihn der Inhalt gar nicht interessiert! Zack, ist er weg und ärgert sich obendrein. Alles ist in einen Film gepackt, da sind 900 kB oder mehr gleich zusammen! Und dies ist jedoch nur ein Aspekt, warum man loadmovie verwenden sollte. Mehr weiter unten.

Das Aktionenfenster

Abb.1: Das Aktionenfenster

Wie man mit Hilfe der Aktion "loadMovie" Flashfilme in den Player lädt oder mit "unloadMovie" wieder entfernt und dadurch eine Seite strukturiert, ist der Inhalt dieses Tutorials.

Voraussetzung ist, daß man sich schon mal mit der gründlichen Planung einer Webseite befasst hat, ob html oder Flash ist dabei nicht so wichtig.

Kurz möchte ich hier noch aufzählen, was die Aktion "LoadMovie" für Möglichkeiten bietet, vollständig ist die Liste natürlich nicht, der Phantasie sind eigentlich keine Grenzen gesetzt:






Grundsätzliche Überlegungen

Das Webseiten geplant werden müssen, brauche ich hier wohl nicht zu erklären. Bei der Planung einer Flashseite muß man jedoch etwas sorgfältiger sein, wenn man loadMovie verwenden möchte. Es muß nämlich berücksichtigt werden, daß die Filme in die richtigen Layer geladen werden. Ich sage bewußt Layer, weil Ebenen mißverständlich wäre (Man kann auf einer Zeitleiste "Ebenen" anordnen. Die unteren Ebenen werden von darüberliegenden Ebenen verdeckt). Ich verwende den Begriff "Layer" für die Stapelreihenfolge der Filme. Layer 0 ist der unterste Layer, hierhin wird der Hauptfilm geladen. Wenn man einen weiteren Film laden möchte, so muß dieser in einen höheren Layer geladen werden, lädt man ihn in Layer 0, so ersetzt er den dort bereits laufenden Film und löscht auch alle bereits auf höheren Layern laufende Filme.

Die Stapelreihenfolge der Filme
Abb.2: Die Stapelreihenfolge

Der Film auf Layer 0 ist der Hauptfilm, durch ihn wird auch definiert, welche Größe, welche Hintergrundfarbe und welche Bildrate verwendet wird. Alle Filme, die in höhere Layer geladen werden, verwenden dann die selben Werte. Bei unterschiedlichen Filmgrößen werden die Filme an der oberen, linken Ecke ausgerichtet. Es ist daher keine schlechte Idee, alle Filme für eine Seite mit den gleichen Eigenschaften auszustatten!

Bei der Planung ist vor allem zu beachten, daß die Objekte in den Filmen die darunterliegenden abdecken. Das gilt natürlich auch für die Schaltflächen; bei übereinanderliegenden Schaltflächen funktioniert logischerweise dann nur die oberste.





Anwendung
Die Aktion loadMovie läßt sich sowohl auf Einzelbilder, als auch auf Schaltflächen anwenden. Nach dem Markieren einer Schaltfläche oder eines Frames muß das Aktionenfenster geöffnet werden. Hier kann man in den Basisaktionen die Aktion "LoadMovie" auswählen. Im unteren Teil gibt man nun die URL an (nach Möglichkeit immer die relative URL; wenn die Filme zusammen getestet werden sollen, so müssen alle Filme im gleichen Verzeichnis sein; ebenso, wenn man einen Flashprojektor erzeugen möchte). Im Feld "Position" gibt man unter "Stufe" den gewünschten Layer an, auf dem der Film liegen soll (hier werden praktisch komplette Filme übereinandergestapelt). Für "Ziel" kann man eine Filmsequenzinstanz angeben, dies ermöglicht das genaue Positionieren des Films (der dann nicht mehr auf einem Layer liegt, sondern im Zielfilm). Im Feld "Variablen" kann man Variablen an ein CGI-Script schicken, daß dann z. B. einen Film an die angegebene Position schickt.
Nochmal verdeutlichen möchte ich hier den Unterschied zwischen "Stufe" und "Ziel":
Wenn man die Aktion LoadMovie mit der Angabe der Position "Stufe" verwendet, so wird der Film in einen Layer über den Hauptfilm geladen. Dabei werden die Filme immer an der oberen, linken Ecke positioniert, auch bei unterschiedlichen Größen. Deshalb ist es hier gut, wenn man die Filme gleich groß plant und die einzelnen Objekte entsprechend positioniert.
Bei Verwendung der Position "Ziel" kann man eine Filmsequenzinstanz angeben (Die Instanz enthält nur ein leeres Schlüsselbild). Dabei wird der Film mit seiner linken, oberen Ecke an der linken, oberen Ecke der Filmsequenzinstanz positioniert. Dadurch läßt sich der dazugeladen Film besser positionieren, man muß nur die Instanz dahinschieben, wo man sie haben will. Die Möglichkeiten, die sich hier bieten können Sie in einem Beispielfilm anschauen.

Die Anwendung der Aktion "unloadMovie" ist denkbar einfach, man wählt einfach diese Aktion im Aktionenfenster aus und gibt den Layer an, dessen Inhalt gelöscht werden soll.