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Einleitung
Was
bringt dieses Tutorial?
Welche
Navigationslogik liegt hier zugrunde?
Wie
sieht das Ergebnis aus?
Klärung
der Begrifflichkeiten dieses Tutorials
Vorbereitung
Entwerfen
der Website-Struktur
Vorbereitung
des Flash-Movies
Organisieren
der Bibliothek
Layout-Erstellung
Erstellen
der Button-Objekte
Entwickeln des Layouts/Animation
Allgemeine
Tips und Hinweise zum effektiven Arbeiten
Navigations-"Intelligenz"
Wozu
dienen die Schalter (Switches)?
Erstellung
des L1-Switches
Erstellung
des L2-Switches
Einbau
der Switches in das Movie
Programmierung der Buttons
Allgemeine
Verständnis-Hinweise
Beispiele
Ergänzungen
im Flash-Movie
Einbau
eines Preloaders
Einbinden
eines Firmen-Logos
Letzte Arbeiten
Aufbau
des HTML-Framesets
Einbinden
der HTML-Aufrufe
Einbinden
der Flash-Navigation
Was bringt dieses Tutorial?
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Mit Flash kann man beeindruckende Navigationsobjekte erstellen. Ein paar Beispiele
findet man schon in den mitgelieferten Lernhilfen und -tutorials von Flash,
wie z.B. das hierarchische Menü, wo beim Drüberfahren mit der Maus
eine zweite Ebene aufblendet. Diese Art von Flash-Navigationsmenüs wird
auf vielen Flash-Tutorial-Sites im Internet beschrieben. Dieses Navigations-Tutorial
hat einen speziellen Anwendungszweck zum Ziel.
Insofern reine Flash-Seiten erzeugt werden, hat man in der Regel keine Platzprobleme
für die Flash-Navigation, da diese auch nach Belieben ein-, aus- und überblendet
werden kann. Soll eine Website jedoch vor allem der Informationsbereitstellung
dienen, wird der Einsatz von HTML immer noch vorgezogen. Dann allerdings muß
die Navigation in den Hintergrund treten und sich mit einem beschränkten
und meist eng begrenzten Raum zufriedengeben. Auch die oben erwähnten Flash-Menübeispiele
sind recht "platzhungrig", da Untermenüs immer in freien Räumen
aufklappen.
Die hier im Folgenden näher beschriebene Art von Flash-Navigation orientiert
sich am "klassischen" Navigationsbaum, wie man ihn auf vielen Websites
findet. Oft sind es Text- oder Buttonleisten, JavaApplets oder komplexere JavaScript-Anwendungen.
Gerade letztere sind jedoch i.d.R. browserabhängig und somit fehleranfällig.
Flash hat den Vorteil, das es browser-unabhängig funktioniert und in jedem
Browser gleich aussieht. Natürlich bietet es zudem die Möglichkeit
zu beeindruckenden Effekten. Bei der zunehmenden Verbreitung des Flash-PlugIns
kann man auch mit immer weniger Bedenken Flash in seine Webseiten integrieren.
Ziel dieser Flash-Navigationsleiste ist es, die gesamte Navigation einer Website
abzudecken, ohne mehr als die "übliche" linke Spalte des Browserfensters
einzunehmen. Da diese oft recht umfangreich werden können und über
mehrere Hierarchie-Ebenen verzweigen, ist ein Explorer-ähnliches Verhalten
der Navigation von Vorteil. Wie dies mit Flash realisiert werden kann, zeigt
dieses Tutorial.
Ich habe die Flash 4-Version für die Navigationserstellung genutzt, da
dies entscheidende Vorteile im Workflow und in der Übersichtlichkeit (Timeline,
Bibliothek, Inspectors) bietet. Nichtsdestotrotz wird keine Funktionalität
genutzt, die ausschließlich Flash4 vorbehalten ist. Insofern ist diese
Navigation auch in Flash 3 realisierbar. Zum Teil beschreibe ich auch allgemeine
Funktionsabläufe oder gebe entsprechende Tips in der Hoffnung, daß
der eine oder andere von euch noch eine gute Anregung erhält.
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Welche Navigationslogik liegt hier zugrunde?
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Eine Website ist i.d.R in mehrere Hauptrubriken unterteilt. Diese wiederum können
entsprechend weitere Unterrubriken enthalten. Dies ergibt eine weitere Verästelung
wie eine Baumstruktur. Alle Seiten sollen über die Navigationsleiste aufrufbar
sein.
Da der Platz für die Navigation beschränkt ist, wird jede Rubrik separat
ein- bzw. ausgeklappt. Man soll dabei in mehrere Unterebenen verzweigen können.
Desweiteren ist es wichtig, daß man jederzeit von einem Punkt, unabhängig
von der Verzweigungstiefe, schnell in einen anderen Verzweigungsbaum navigieren
kann. In diesem Fall muß zuerst die aktuelle Rubrik "eingefahren"
werden, bevor die neue Rubrik "ausfährt".
Dies klingt vielleicht jetzt noch bischen fremd, wird aber sicher bald verständlicher.
Vorweg nur noch so viel: Je mehr Unterebenen die Site-Struktur aufweißt,
umso komplexer wird die Programmierung der Navigation. Hat man aber erstmal
die Vorgehens- und Funktionsweise begriffen, kann man beliebig viele Unterebenen
in die Navigation einbinden. Beschränkend ist dann nur das Platzangebot.
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Wie wird das Ergebnis aussehen?
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![]() Abb.1: Fertige Navigationsleiste |
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| Begriff | Erklärung |
| Rubrik | Kapitel, Überschrift Entspricht z.B. auch den Überschriften eines Dokuments, welches in mehrere Kapitel unterteilt ist. In diesem Tutorial könnten diese numeriert werden wie 1 1.1 1.1.1 |
| Switch | Schalter |
| TT | "Tell Target" Nähere Erläuterung siehe entspr. Tutorial |
| L1, L2, L3 | L=Level Damit meine ich die Buttons der jeweiligen Hierarchie-Ebene |
| Status-Frame | Das ist der Keyframe, in welchem ein Button seine Sollposition inne hat, d.h. in welchem er der aufgerufenen Website entspricht. (Button hat seinen Status erreicht ;-)) |
| PiP | Paste in Place Eine hilfreiche und oft anwendbare Funktion in Flash, bei welcher das einzufügende Objekt exakt an der gleichen Position wieder eingefügt wird |
| MC | Movie Clip |