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Einleitung
Hallo Flashworker,
es ist wiedereinmal soweit, der Flashworker-Newsletter ist fertig!
Wir haben beschlossen diesmal etwas mehr für fortgeschrittene
Flasher zu machen, die unserem Newsletter praktisch bisher noch
nicht viel abgewinnen konnten und haben wir uns erlaubt den Workshop
und den AS-Kurs etwas schwieriger zu gestalten
!
Ein besonderes Schmackerl ist diesmal die ausführliche Kritik
"Soundcube vs. Monsterpack"
von Kai Schmeling, wo
ihr alle positiven und negativen Aspekte der beiden Soundpackages
erfahren könnt. Wie immer auch dabei die Flash-
und I-News sowie unsere Rubrik Flashworker_Intern,
wo ihr aktuelle Facts von Flashworker.de
sehen könnt.
Bleibt mir wie immer nur noch übrig euch VIEL SPASS beim lesen
zu wünschen !
Kritik , Fragen
und Anregungen bitte an webmaster@smookey.de
!
Smookey
(Juergen Lange)
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Calle
an Alle
Wieder
einen aufregenden Monat geschafft. Zwischen Gerüchten um Flash 5
und der offizellen Presse- (Börsen-) Meldung vergingen nur wenige
Tage. Die MM Aktie viel binnen Stunden um über 30% nur weil ein
Analyst von strong buy auf buy korrigierte obwohl die Begründung
mehr als Fragwürdig ist.
Der ActionscriptEditor
hat allein in diesem Monat schon einige Hundert Käufer gefunden,
einige sehr schöne Tutorials haben uns erreicht, der BannerExchange
läuft langsam an und wir hatte noch nie eine so rege beteiligung
am Gewinnspiel.
Hoffen wir das die Hälfte der Tutorial und FLAVorlagen die rausgegangen
sind auch beschrieben zurück kommen ;)
Und last but not leased: die Flashforschung 2000. Nach langer Planung
stehen nun fast alle Details fest. Flashforum.de
(Sascha Wolter) unter Flashworker.de, die beiden FlashMMUGs tragen
gemeinsam ein Usertreffen der Superlaitve aus. Mehr dazu in einem
Sonder-Newsletter im Laufe der nächsten Woche.
Bleibt mir viel Spass zu wünschen und mich natürlich wieder bei
allen Helfern zu bedanken.
Bye Calle
[cb]
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Flashworker
kritisch...
Soundcube vs.
Monsterpack
Gegenüberstellung Soundcube vs. Monster Pack Du bist auch jemand
der das große weite WWW verschönern will? Nun gut, dann mal los.
Der erste Kunde ist schnell gefunden und schon wie Du vom Flash-Virus
gepackt. Dein Konzept gefällt ihm so gut, daß er Dir sofort den
Auftrag erteilt.
Du rennst ins Büro und fängst an ein schönes, animiertes und vor
allem lautes Flashchen zu basteln. Laut ??? Genau das ist die Frage.
Wo bekomme ich den passenden Hintergrundsound oder die Musik für
das Intro her?
Dieser kleine Statusbericht direkt von der Front soll Dir eine Entscheidungshilfe
für Soundcube (www.bestservice.de)
oder das Monster Pack (www.databecker.de)
sein.
Monster Pack
Das Monster Pack beinhaltet 8 rammeldicke CD's auf denen 10.000
Files drauf sein sollen. Bisher hatte ich noch nicht die Motivation
um mal eben alle zu zählen - ich will Dich davon aber nicht abhalten
dies zu tun:-) Die CD's sind in folgende Kategorien aufgeteilt:
1. Techno
2. House
3. Hip Hop
4. Dance
5. Rock/Pop
6. Klassik/New Age
7. Vocals
8. Effekte
Du hast die erste CD im Laufwerk und sofern die Autostartfunktion
aktiviert ist wirst Du von einem Installationsmenü für die Software
zum durchsuchen der CD empfangen. Ich habe aber mal ganz nebenbei
irgendwo gehört, daß es Leute auf der Welt gibt, die auch andere
Möglichkeiten haben um eine CD durchsuchen zu können:-) Beim Blick
auf die CD fällt schon mal angenehm auf, daß alle Loops, Bassline
oder auch Chords nach bpm sortiert sind - also kein lästiges Suchen
nach schnellen oder langsamen Titeln.
Meiner bescheidenen Meinung nach sind die CD's Techno und Dance
sehr gut gelungen. Das mag aber unter anderem auch daran liegen,
daß die anderen Musikrichtungen wie HipHop oder Klassik nicht so
wirklich meine Favoriten sind und ich sie bisher noch nicht brauchte.
Was aber noch nicht ist, kann ja noch werden.
Ein ganz besonderer Hightlight der Sammlung ist sicherlich die CD
Effekte. Die ist unterteilt in Bereiche wie z.B. Machines, 3D fx,
Percs. Wenn Du Sounds für ein Intro, Preloader oder für einen einfachen
Button suchst, wirst Du hier mit Sicherheit fündig.
Ach ja, noch ein Wort zum Thema Dateiformat. Alle Files auf den
CD's vom MonsterPack sind im WAV-Format. Ob es das Package auch
in anderen Dateiformaten gibt, ist mir bisher unbekannt. Rundum
kann ich zum MonsterPack sagen, dass da viele gute Sachen dabei
sind und der Preis in Höhe von 49,00 DM durchaus fair ist. Man kann
damit gut arbeiten, aber wenn Du Vocals oder Maschinengeräusche
brauchst wirst Du nicht so sehr glücklich, denn diese Bereiche lassen
meiner Meinung nach ein wenig zu wünschen übrig.
Einen kleinen weiteren Schönheitsfehler hat es aber dennoch. Alle
CD's sind nur in einem ganz einfachen, weichen Papierhüllen gesteckt.
Ich finde das nicht so prickelnd. Solltest Du Dir also das Monster
Pack kaufen sind die 49DM nicht falsch investiert.
Soundcube
Mit Soundcube habe ich vor einiger Zeit die Wirtschaft angekurbelt
und es mir via Internet (www.bestservice.de)
für 99DM bestellt.
Nach 2 Tagen war mein neuer Liebling dann bei mir. Von außen macht
Soundcube einen deutlich besseren Eindruck als das Monster Pack,
denn die 10 CD's die sich jeweils in einem Jewel-Case befinden sind
zusammen noch einmal in einer recht stabilen Pappbox untergebracht.
Ich würde fast sagen: UNKAPUTTBAR :-) Das macht auch Sinn - ich
will unser holden deutschen Post ja nix schlechtes, aber Vorsicht
ist die Mutter der Pozellankiste:-)
Nun gut, auch hier sind die CD's in folgende Kategorien unterteilt.
1. Dance Instruments
2. Orchestra + Classic
3. Voice Spectral
4. World FX
5. World FX
6. World FX
7. Crash Boom Zap
8. Soundtracks
9. Ethnic Journey
10. Race X
Nun gut, also auch hier heißt es: die erste CD ins Laufwerk und
die Lauscher auf :-) Die CD's Dance Instruments, Crash Boom Zap,
Soundtracks und die 3 World FX CD's sind wirklich genial. Du findest
hier wirklich alles was das Flasher-Herz begehrt - egal, ob Du OneShots,
Loops oder Sounds für ein Intro suchst. Diese CD's liegen bei mir
immer genau neben meinem Rechner griffbereit.
Aber da wo viel Positives gibt, gibt es hin und wieder auch mal
Nachteile - leider auch bei Soundcube. So gibt es auf den CD's die
ich im Audio-Format habe, den großen Nachteil, daß es in einem Track
mehrere Loops gibt. Das heißt also im Klartext, daß wenn Du einen
passenden Sound gefunden hast, genau die Stelle in ein neues WAV-File
kopieren mußt. Hast Du nun mehrere Sounds, ist das eine durchaus
lästige Beschäftigung und macht wirklich keinen Spaß. Das ist für
mich der einzige Nachteil dieses Package.
Ein ganz besonderer Vorteil von Soundcube ist das Inhaltsverzeichnis,
daß im Pappkarton geliefert wird. Hier findest Du Infos darüber,
wo du z.B. nach Loops oder OneShots suchen mußt. Ich kann nur sagen,
daß ich diese Sammlung für sehr gut halte und damit ist der Preis
in Höhe von 99 DM für mich durchaus gerecht ist.
Abschließend möchte ich hier zum Besten geben, daß beide Sammlungen
im großen und ganzen sehr gut sind und ich keinen Kauf bereue. Das
Monsterpack ist nicht als Konkurrenz zu Soundcube zu sehen, sonder
eher als Erweiterung, denn wenn man beide Krachsammlungen hat, ist
es nur eine Frage der Zeit bist Du was richtiges für Dein Projekt
findest !
Kai Schmeling kschmeling@kaiowana.de
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[ks]
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Flash-News
Mit Flashworker
Gewinnen...
Auch diesen Monat haben wir uns wieder um atraktive Preise bemüht.
Die Gewinner des Actionscripteditors
werden im nächten Letter bekannt gegeben.
Über 40 haben sich zum Helfen angeboten und die Tutorialvorlage
wie den FLARohling erhalten, leider kam noch fast nichts davon zurück
- aber gut Ding braucht weile.
Diesen Monat wird eine Schulung im Allgäu verlost. Team Inmedias
stiftet eine Schulung, die unter allen selbst kreierten Tutorial
und FLA-Einsendungen verlost werden. Die intensive Schulung mit
Calle wird gleich mit einem Kurzurlaub verbunden. In den schönen
Bergen lässts sich so richtig wohl fühlen.
Flash Beginners 07.08.00 - 09.08.00 oder
Flash Advanced 28.08. - 30.08.00
Reguläre Kurs-Anmeldungen unter http://weiterbildung.inmedias.de
!
Wers gewinnen will schickt eine Mail
an Calle und sagt "Ich kann und will helfen".
Er sendet Euch eine Tutorialvorlage und ein FLADesignRohling und
Ihr schreibt, flasht und gewinnt.
Einladung!
Am 15.Juli.2000 ging die erste flash-Kunstgalerie ins Netz. Unter
www.KunstwerkBerlin.de
werden berliner Künstler und ihre Werke in reiner Flashumgebung
präsentiert. Da wir nicht nur Schwerpunkte auf die Kunst, sondern
auch auf ihre technische Präsentation legen, sind wir auf das Feedback
von innovativen Webmastern bestrebt.
Schaut Euch unsere Galerie an und mailt Eure Kritik an: Knoerzer@nikocity.de
Wenn Euch KunstwerkBerlin gefällt würden uns sehr freuen auf Eurer
Linkliste aufgenommen zu werden.
Künstler die unter KunstwerkBerlin ausstellen möchten bitte an:
info@KunstwerkBerlin.de
Grüße
Das KunstwerkBerlin-Team
Macromedia Flash 5 kommt erst im September
Ursprünglich hatte Macromedia die Version 5 seines Web-Autorenwerkzeugs
Flash bereits für Juni angekündigt. Jetzt wird es doch September,
bis die endgültige Version fertig ist, gab Macromedia in einer Mitteilung
bekannt. Anhand von Vorabversionen lassen sich die Neuerungen, die
bevorstehen, allerdings schon beurteilen.
Die Oberfläche präsentiert sich gründlich überarbeitet und entspricht
jetzt dem Erscheinungsbild der anderen Macromedia-Produkte.
Als neues Werkzeug enthält Flash 5 jetzt den von FreeHand bekannte
Bezier-Zeichenstift. Die ebenfalls neu hinzugekommene Unterstützung
für XML und Elemente in HTML-Syntax soll sogar in Flash geschriebene
Multiuser-Anwendungen und Chats ermöglichen.
Die Flash-eigene Makrosprache "ActionScript" soll sich in Zukunft
stärker an JavaScript anlehnen und objektorientiertes Skripting
(OOS) unterstützen.
Macromedia denkt auch an die Verwaltung großer Projekte ("Movie
Explorer") und die Teamarbeit und bietet Hilfsmittel zum Erstellen
umfangreicher Flash-Filme.
So verwaltet die Version 5 mehrfach eingesetzte Elemente ("Smart
Elements") künftig zentral in gemeinsamen Bibliotheken. Bildelemente,
die in mehreren Flash-Filmen auf einer Website vorkommen, kann Flash
5 in "Shared Symbol Libraries" ablegen.
Den vergrößerten Funktionsumfang läßt sich Macromedia mit einem
höheren Verkaufspreis belohnen: Die Vollversion von Flash 5 soll
ab September zunächst in englischer Sprache für 400 US-Dollar erscheinen
-- die Version 4 hatte noch hundert Dollar weniger gekostet.
Die deutsche Version soll etwa vier Wochen später erhältlich sein.
(chl/c't)
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Workshop
Anzeigen der derzeitigen Homepagebesucher
Wieder geht es um das Thema Flash und Variablen.
Diesmal möchte ich zeigen, wie man die Anzahl der derzeitigen Homepagebesucher
abfragt, an Flash weitergibt und dann in Flash wieder ausgibt.
Um das ganze zu bewerkstelligen bedienen wir uns der Scriptsprache
ASP. Was brauchen wir nun ?
Wir brauchen 2 ASP-Dateien. Die erste, die uns sagt, wie viel Besucher
unsere Homepage hat und die zweite, die diese Info an Flash weitergibt.
Schauen wir und die erste an. Das ist die Systemdatei "global.asa".
Schauen wir uns das Listing dieser Datei einmal genauer an:
<SCRIPT RUNAT=Server Language=VBScript>
SUB Application_OnStart
Application("Active")= 0
END Sub
SUB Application_OnEnd
END Sub
SUB Session_OnStart
Application("Active")= application("Active") + 1
END SUB
SUB Session_OnEnd
Application("Active")= application("Active") - 1
END SUB
</SCRIPT>
Die global.asa Datei bezieht sich direkt auf das Aplication- und
Session- Objekt und hat 2 Aufgaben:
- zu definieren, wie Objekt-Ereignisse gehandelt werden
- erlaubt die Erstellung von Objekt-Komponenten mit Application
- und Session Scope
Die Datei global.asa darf nur diese Bezeichnung tragen und muß sich
im Root-Verzeichnis des entsprechenden webservers oder virtuellen
Verzeichnisses befinden. Wichtig: Es darf pro Web nur eine Datei
global.asa existieren und diese darf keinen html-code enthalten.
Sobald ein Anwender zum ersten Mal eine auf diesen Server zugreift,
schaut der Server nach der Datei global.asa. Existiert die Datei,
wird das Script für Application_OnStart
ausgeführt. Das heißt, der erste Besucher der Homepage aktiviert
das Script und die Variable Application("Active")
wird auf den Wert 0 gesetzt.
Als nächstes wird die Anwendung Sub Session_OnStart
ausgeführt, und die Variable wird um 1
hochgezählt. Diese Anwendung wird auch
bei jedem weiteren Anwender aufgerufen, d.h. jeder Besucher der
Homepage setzt die Variable um eins hoch. Verlässt der Besucher
die Homepage wieder, wird die Anwendung "SUB
Session_OnEnd gestartet und die Variable wieder um 1
minimiert. Die Variable Application("Active")
enthält also immer die Anzahl der aktiven Benutzer.
Schauen wir uns nun an, wie wir diese Variable so ausgeben, dass
Flash damit etwas anfangen kann. Listing der Datei abfrage.asp
<%
Response.write "&tagcount="&application("Active")
%>
Eigentlich ist das recht einfach. Der Befehl Response.write
ist ein ASP Befehl für die Ausgabe von Text und Variablen.
Wir setzen also den Text "&tagcount="
mit unserer Variable zusammen. Folgende Ausgabe sollte dann erscheinen,
wenn wir die ASP Datei aufrufen: &tagcount=1
Kümmern wir uns nun um den Flash-Film.
Wir erzeugen als allererstes eine Filmsequenz, damit wir den Counter
frei platzieren können. In dieser Filmsequenz erzeugen wir 2 Textfelder.
Eines mit der Beschreibung und eines, welche die Variable
"tagcount" enthält.
Kümmern wir uns nun um das Actionscript.
Ich werde im folgenden das Script auflisten und es näher erklären:
Frame 1: Load Variables ("abfrage.asp", "")
Hier rufen wir die ASP Datei auf, die uns den Wert der Variablen
tagcount übergibt.
Frame 2: Set Variable: "counter" = 1
Hier definieren wir die Variable "counter" die wir für die Zeitschleife
brauchen, die für die Aktualisierungszeit verantwortlich ist.
Frame 3: Set Variable: "counter" = counter
+ 1
Die Variable counter wird um eins erhöht.
Frame 4:
If (counter = 100)
Go to and Play (1)
Else Go to and Play (3)
End If
Hier erstellen wir die Schleife, die bestimmt, wie oft der Zähler
in Flash aktualisiert werden soll. Wir fragen ab, ob der Counter
die Zahl 100 erreicht hat.
Wenn ja, springen wir zu Frame 1 und lesen mit dem Aufruf der ASP
Datei den Zählerstand erneut ein.
Wenn nein springen wir zu Frame 3 und der Counter wird um 1 erhöht.
Die Aktualisierungszeit kann jeder selbst bestimmen, indem man den
Abfragewert erhöht, oder verringert.
So, das wars mal wieder. Ich wünsch euch viel Spass beim scripten.
Michael Groß
(in Zusammenarbeit mit Andreas Fabian)
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I-News
Uni
Chemnitz testet neuen Linux-Supercomputer
Die technische
Universität Chemnitz hat jetzt mitgeteilt, dass sie seit dem heutigen
Dienstag einen neuen Linux-Supercomputer testet.
Bei dem Chemnitzer Linux Cluster handele sich um einen der schnellsten
und leistungsfähigsten Computer Europas. Der Rechner besteht aus
528 zusammengeschalteten herkömmlichen Rechnern mit Pentium-III-Prozessoren
und verfügt insgesamt über einen Arbeitsspeicher von 264 GByte.
Die Festplatten können mehr als zehn Terabyte speichern. Die PCs
sind über zwei Fast-Ethernet-Netzwerke miteinander verbunden, die
fast soviel kosteten wie die Rechner selbst.
Das eine Netz ermöglicht den Zugriff auf die Rechner von der gesamten
Uni aus, das andere ist für die Kommunikation der PCs untereinander
zuständig. Im Betrieb des Cluster entsteht eine Wärme von mehr als
zehn Kilowatt, die abgeführt werden muss. Der Raum, in dem der Cluster
steht, ist deshalb voll klimatisiert und hält die Temperatur bei
konstant 18 Grad Celsius.
In zwei alljährlichen international anerkannten Tests der Unis von
Mannheim und Tennessee wird der Chemnitzer Rechner auf den vorderen
Plätzen unter den Super-Computern sein, ist sich Informatiker Mike
Becher von der Anwender-Gruppe des Uni-Rechenzentrums sicher.
Erwartet wird eine Platzierung "so um Platz 120 herum." Damit wäre
der Rechner der schnellste Cluster-Computer in Europa und das zweitschnellste
Cluster-Sytem der Welt – nur ein Selbstbaurechner aus den USA, der
CPlant vom Sandia National Laboratory ist noch schneller. Unter
allen in Deutschland aufgestellten Computern könne CLiC sogar mit
Platz 15 oder 16 rechnen, in Europa komme er vermutlich unter die
Top 50.
Der leistungsstärkste Rechner in den neuen Bundesländern wird der
Rechner nach Abschluss der Tests (voraussichtlich im Oktober) ohnehin
sein.
Mit dem neuen Supercomputer lassen sich laut Becher beispielsweise
Brandverläufe vorhersagen, die technisch-physikalisch betrachtet
sehr komplex sind.
Auch das Abkühlen von Walzstahl lässt sich so untersuchen und gezielt
verbessern. Die Idee für den Cluster-Rechner hatten die Wissenschaftler
aus der Not geboren:
Ein alter Rechner von 1994 (Parsytec GC 128 PowerPlus mit 128 Prozessoren)
war bereits veraltet und zudem nach einem Kabelbrand nur noch eingeschränkt
zu gebrauchen. Ein neuer Rechner hätte zwölf bis 15 Millionen Mark
gekostet. Für den neuen Cluster-Rechner wurden nur knapp zweieinhalb
Millionen Mark gebraucht. (axv/c't)
Interbase 6 als Open Source freigegeben
Borland
hat, wie bereits im März angekündigt, die Quellen seines Datenbanksystems
Interbase in der Version 6 freigegeben.
Die Software unterliegt einer an die Mozilla-Regelungen angelehnten
Open-Source-Lizenz, die die freie Weitergabe auch veränderter Versionen
erlaubt. Interbase 6 soll SQL92 implementieren und Erweiterungen
wie zusätzliche Zeichensätze unterstützen.
Binaries für Linux, Solaris und Windows sind wie die Quellen im
Web
erhältlich. (ck/iX)
Deutscher
Computermarkt wächst unterdurchschnittlich
Nach c't vorliegenden
Informationen soll laut IDC der deutsche Computermarkt mit 9,2 Prozent
im zweiten Quartal gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres
nur unterdurchschnittlich wachsen.
Die am gestrigen Montag veröffentlichten Statistiken für das gesamte
PC-Geschäft kamen dagegen zu dem Ergebnis, dass die weltweiten Absatzzahlen
für das zweite Quartal 2000 um 18 Prozent stiegen (im zweiten Quartal
1999 betrug das Wachstum allerdings weltweit noch 26,9 Prozent).
Größter Verlierer in Deutschland ist mit ca. 337.000 verkauften
Computern Marktführer Fujitsu-Siemens. Die Verkaufszahlen bei den
PCs des Herstellers gehen im zweiten Quartal um 7,5 Prozent zurück,
der Marktanteil sinkt von 27,1 auf 23 Prozent.
Das Unternehmen verliert an Deutschlands Nummer 2, Compaq – die
Texaner können hier zu Lande ein sattes Verkaufsplus von 22,3 Prozent
erzielen und erreichen einen Marktanteil von 14,6 Prozent. Maxdata
hät sechs Prozent des Geschäfts und damit Platz 3 auf der Rangliste
der PC-Verkäufer in Deutschland.
Beim Viertplatzierten, IBM, sieht es hier zu Lande nicht ganz so
düster aus wie auf dem US-Markt: Mit einem Minus von 1,7 Prozent
bei den verkauften PCs sinkt der Marktanteil von 6 auf 5,4 Prozent.
Deutlich zulegen kann Hewlett-Packard, auf der deutschen Rangliste
auf Platz 5. Das Unternehmen setzt 17,1 Prozent mehr PCs ab, der
Marktanteil steigt leicht von 5 auf 5,3 Prozent. Dell kann in Deutschland
seine weltweit guten Verkaufszahlen nicht erreichen – das Unternehmen
kommt auf ein Plus bei den Absatzzahlen von fünf Prozent, der Marktanteil
geht etwas von 5,2 auf 5 Prozent zurück. Überproportional zulegen
können Toshiba und Apple.
Mit 37,1 Prozent ist Apple der am schnellsten wachsende Computerhersteller
auf dem deutschen Markt, gefolgt von Toshiba mit 35,3 Prozent. Allerdings
hat Apple mit rund 35.000 verkauften PCs im zweiten Quartal nur
einen Marktanteil von 2,4 Prozent (im 2. Quartal 1999 waren es 1,9
Prozent).
Einen Anteil von 27,3 Prozent am deutschen Computermarkt haben in
Deutschland die vielen kleineren Hersteller.
Bei ihnen sind die Verkaufszahlen jedoch mit einem Minus von 6,6
Prozent zugunsten der großen Computerbauer rückläufig. (mih/c't)
LetsBuyIt.com - Gericht entscheidet: Jedes Produkt hat seinen
Preis
Der Internet-Händler LetsBuyIt.com darf sein Stufenpreismodell
vorerst nicht mehr in Deutschland anwenden.
Eine einstweilige Verfügung stoppt die Praxis, sich über verschiedene
Preisstufen dem niedrigsten Preis zu nähern. Wenige Tage nach seinem
Börsengang an den Neuen Markt in Frankfurt teilte das niederländische
Unternehmen mit, der Gesellschaft sei am 24. Juli 2000 eine einstweilige
Verfügung gegen das Preismodell zugestellt worden.
Das Landgericht Hamburg hat demnach dem Antrag eines Konkurrenten
stattgegeben. LetsBuyIt.com habe Berufung gegen die Entscheidung
eingelegt, werde aber das Preismodell unverzüglich ändern und nur
noch einen Preis für die angebotenen Produkte angeben.
Die niederländische LetsBuyIt.com ermöglicht Verbrauchern durch
Gemeinschaftskauf im Internet Preisnachlässe bei verschiedenen Produkten.
Mit zunehmender Anzahl von Käufern nähert man sich bisher über verschiedene
Preisstufen dem niedrigsten Preis.
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http://www.heise.de/
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YellowSky´s
ActionScript-Kurs (#4)
Boolesche
Algebra
Und wieder einmal ein herzliches Hallo von mir, nachdem wir uns
in letzter zeit mit diversen Anweisungen und Konstruktionen in ActionScript
herumgeschlagen haben, möchte ich heute einmal auf ein ganz anderes
Thema eingehen - die boolesche Algebra.
Vielen graust es sicherlich bei dem Begriff, der irgendwie noch
aus alten Schulzeiten bekannt sein dürfte. Das war doch das mit
diesem verwirrenden UND und ODER und NICHT und so was. Wie sehr
hat man sich damals das LOGISCHE VIELLEICHT herbeigesehnt.
Aber ganz nüchtern betrachtet ist das eine recht einfache und doch
sehr mächtige Angelegenheit die, wenn sie einmal richtig verstanden
wurde, sehr viele Programmierschritte und besonders bei ActionScript
auch sehr viele Anweisungen wegfallen lässt.
Ganz kurz zum Verständnis: es gibt nur zwei Zustände bei booleschen
Variablen: Ja und Nein (oder Yes/No oder An/Aus oder 1/0 usw.)
ActionScript gibt uns drei logische (boolesche) Operatoren: and,
or, not. Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass es in anderen
Programmiersprachen noch mehr Operatoren gibt. Diese sind aber eigentlich
vereinfachte Konstruktionen unserer drei vorliegende Operatoren.
Ganz unbewusst benutzen wir die logische Verknüpfung von Variablen
in (fast) jedem ActionScript.
Zum Beispiel wenn die eine Anweisung in folgender Art schreiben:
IF ( A=1 )
Set Variable ( "A" = 0)
ELSE Set Variable ( "A" = 1)
END IF
Was genau machen wir hier eigentlich ? Wir fragen nach, ob A gleich
1 ist. Wenn JA, dann sagen wir, dass A gleich 0 sein soll. Im Fall
NEIN, sagen wir, dass A gleich 1 sein soll. Sieh an, wir benutzen
unbewusst schon die boolesche Algebra. Wir "rechnen" mit JA und
NEIN.
Jetzt muss man nur noch wissen, dass man die boolesche Algebra auch
ganz einfach in anderen Anweisungen notieren kann. Sie wird einfach
in Klammern geschrieben und liefert als Rückgabewert entweder 1
(JA) oder 0 (NEIN).
Wir können also die oben genannte Abfrage auch so gestalten:
Set Variable ( "A" = (A=0) )
Das wars schon. Kurze Erklärung: A wird 1, wenn A gleich null ist
bzw. A wird 0, wenn A gleich eins ist. Diese einfache Art der Anwendung
könnte z.b. zur Anwendung kommen bei unserem Schachbrett (ActionScriptKurs
#3). Die Auswahl der Farbe kann durch eine derartige Anweisung
verkürzt werden. Man müsste nur festlegen, dass z.b. schwarz=0 und
weiss=1 ist. Wir können mit diesen Anweisungen auch Berechnungen
anstellen und mehrere Abfragen mit UND und ODER kombinieren. Nehmen
wir uns also als zweites Beispiel doch einmal folgende Abfrage vor:
IF ( A>0 )
Set Variable ( "B" = A*A )
ELSIF ( A<0 and A>=-5)
Set Variable ( "B" = -5 )
ELSE Set Variable ( "B" = 1 )
END IF
Wir wollen folgendes erreichen: ist A grösser null, dann wird B
zu A zum Quadrat. Ist A kleiner null, und grösser oder gleich -5
dann wir B gleich -5 und treffen all diese Bedingungen nicht zu,
dann ist B gleich 1. Wofür man das brauchen kann sei erst mal dahingestellt.
In einer einzigen Anweisung notiert würde das ganze so aussehen:
Set Variable ( "B" = (A>0)*A*A - 5*(A<0 and
A>=-5) + (A=0 or A<-5) )
Alles Klar ?? Dann setzen wir zum Abschluss der Sache noch die Krone
auf.
Folgende Anweisung ermittelt die Anzahl der Tage pro Monat in einem
vorgegebenen Jahr. Um die Sache etwas übersichtlicher zu gestalten,
habe ich die eigentliche Abfrage in 3 Zeilen notiert. Natürlich
ist das auch in einer Zeile möglich:
Set Variable ("J" = 2000 ) - Jahr bitte anpassen
Set Variable ("M" = 7 ) - Monat bitte anpassen
Set Variable ("Tage" = (M=1 or M=3 or M=5 or M=7 or M=8 or M=10
or M=12)*31 )
Set Variable ("Tage" = Tage + (M=4 or M=6 or M=9 or M=11)*30 )
Set Variable ("Tage" = Tage + (M=2 and (J / 4)=int(J/4))*29 + (M=2
and (J/4)<>int(J/4))*28 )
Viel Spass bei der Überprüfung :o) Das wars wieder mal für heute.
Für den nächsten Kurs hätte ich gern eine Wunschliste mit Themen
von Euch, damit ich sehe, was Euch noch interessiert.
Vorschläge bitte an tobias@yellowsky.de
oder auf meiner Homepage unter www.yellowsky.de
YellowSky
[ys]
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Flashworker
Intern
Flashworker
Respect
Seit dem Mai haben wir Flashworker den Flashworker Respect
(zu finden unter 'Über uns') eingerichtet.
Hier zeichnen wir besonders gute Flashseiten aus.
Im aktuellem Monat führt der Partylogger (www.partylogger.de)
vor Eric Jordan von 2advanced (www.2advanced.com).
Der grosse Aufschwung für Marco Asbach kamm mit seinem seinem Flash
Operating System.
Die Kandidaten für die nächste Wahl stehen noch nicht, aber eine
kleine Auswahl ist bereits vorhanden:
http://www.voodog.com
http://www.thedaniel.de
http://www.cratoni.com
Kennst du weitere gute Flashseiten? Dann mail mir azad@voodog.de
FrameCompleter
Nachdem Phaeton uns den FrameSetManager gebaut hat (Beispiel http://www.flashworker.de/go.htm?mggfaq.html&leer.html)
hat Michi ihn um den FrameCompleter verbessert, mit dem man demnächst
jede Page einzeln ansprechen kann, wobei aber trotzdem das Frameset
geladen wird (www.flashworker.de/mggfaqx.html).
Das war ein wichtiger Schritt um Michis Suchmaschinensession vorzubereiten.
Neue Tutorials
Es gibt wieder
eine Menge neuer Tutorials auf Flashworker.de, da wären unter
anderem :
1. Weniger ist mehr :) - geschrieben von boblgum
Dieses Tutorial soll am Beispiel eines animierten Menüs zeigen,
daß man sich die Tweenings (in einigen Situationen) ersparen kann.
Dadurch wird erreicht, daß die Dateigröße erheblich schrumpft, was
auch kürzere Übertragungszeiten mit sich bringt :) Außerdem können
Anfänger den "Loop"-Befehl und andere Kleinigkeiten näher kennenlernen.
http://www.flashworker.de/gox.htm?/tutorial/11/001.html
2. Die etwas andere Mausverfolgung - geschrieben von BJG
<R.Griebel>
Dieses Tutorial soll anhand dieses Beispiels die Funktionsweise
einer einfachen Mausverfolgung aufzeigen. Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse
in Flash und HTML. Das verwendete Beispiel stellt einen Lösungsansatz
zu einer einfachen Mausverfolgung dar, in dem der gewünschte Effekt
in einem genau definierten Bereich stattfindet.
http://www.flashworker.de/gox.htm?/tutorial/19/001.html
3. Vektoranimationen mit Word erstellen - geschrieben von
Martin Fleck
Mit Hilfe von Word haben Sie die Möglichkeit Autoformen (z.B. Flussdiagramme,
Sprechblasen, ...), Texte (z.B. 3D, schattiert, Gittermodell,...)
und Linien zu erstellen. Sie haben außerdem die Möglichkeit Texten
eine Form zu geben, wie z.B. eine Welle. Der Vorteil liegt daran,
das Sie dies alles vektorisiert in Flash einsetzen können
http://www.flashworker.de/gox.htm?/tutorial/26/001.html
4. Interaktives Puzzle in Flash 4 - geschrieben von FlashDreams
(Christian Lamine)
In diesem Tutorial beschreibe ich, wie man mit Macromedia's Flash
4 ein interaktives Puzzle erstellen kann. Dieses Puzzle soll nicht
nur ausschließlich die Funktion haben, aus verschiedenen Teilen
ein komplettes Bild zusammen zu setzen, sondern ebenfalls mehrere
Funktionen zur Überprüfung des Spieles beinhalten.
http://www.flashworker.de/gox.htm?/tutorial/34/001.html
5. Seitenvorschau mit Flash - geschrieben von Lukas
Zimmer
Wäre es nicht schön dem Besucher einer Site den Inhalt einer Seite
wissen zu lassen, ohne auf den passenden Link zu klicken? Das ist
mit RollOver in Flash kein Problem mehr. In diesem Tutorial wird
anhand eines einfachen Beispiels die Seitenvorschau erklärt.
http://www.flashworker.de/gox.htm?/tutorial/43/001.html
6. Flash, ASP & Access - geschrieben von Michael
Gross
Viele von Euch haben bestimmt schon mit Variablen aus Textdateien
gearbeitet. Eigentlich eine schöne Sache, nur sobald an den Besucher
seiner Site näher einbeziehen möchte gerät man wohl an die Grenze
dieser Textdateien. An dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen,
ob man nicht mit einer Datenbank arbeiten sollte. Es gibt dabei
viele Möglichkeiten, sowohl für Datenbanken im Web als auch Scriptsprachen
die darauf zugreifen. (z.B. PHP und MySQL) Ich habe mich für MS
Access entschieden und möchte euch anhand eines Flash-Gästebuches
zeigen, wie man auf die Daten einer Access DB zugreift.
http://www.flashworker.de/gox.htm?/tutorial/29/001.html
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Der
nächste Flashworker Newsletter erscheint im August 2000. |
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