Flashworker Newsletter


 6/2000
 

Die Themen in der sechsten Ausgabe:

 

Einleitung

Calle an Alle

Flashworker kritisch...

Flash-News

Workshop

I-News

ActionScript-Kurs (#4)

Flashworker Intern

 

   
 

Einleitung

Hallo Flashworker,
es ist wiedereinmal soweit, der Flashworker-Newsletter ist fertig! Wir haben beschlossen diesmal etwas mehr für fortgeschrittene Flasher zu machen, die unserem Newsletter praktisch bisher noch nicht viel abgewinnen konnten und haben wir uns erlaubt den Workshop und den AS-Kurs etwas schwieriger zu gestalten !
Ein besonderes Schmackerl ist diesmal die ausführliche Kritik "Soundcube vs. Monsterpack" von Kai Schmeling, wo ihr alle positiven und negativen Aspekte der beiden Soundpackages erfahren könnt. Wie immer auch dabei die Flash- und I-News sowie unsere Rubrik Flashworker_Intern, wo ihr aktuelle Facts von Flashworker.de sehen könnt.
Bleibt mir wie immer nur noch übrig euch VIEL SPASS beim lesen zu wünschen !

Kritik , Fragen und Anregungen bitte an webmaster@smookey.de !

Smookey (Juergen Lange)

 

[jl]

 

Calle an Alle

Wieder einen aufregenden Monat geschafft. Zwischen Gerüchten um Flash 5 und der offizellen Presse- (Börsen-) Meldung vergingen nur wenige Tage. Die MM Aktie viel binnen Stunden um über 30% nur weil ein Analyst von strong buy auf buy korrigierte obwohl die Begründung mehr als Fragwürdig ist.
Der ActionscriptEditor hat allein in diesem Monat schon einige Hundert Käufer gefunden, einige sehr schöne Tutorials haben uns erreicht, der BannerExchange läuft langsam an und wir hatte noch nie eine so rege beteiligung am Gewinnspiel.
Hoffen wir das die Hälfte der Tutorial und FLAVorlagen die rausgegangen sind auch beschrieben zurück kommen ;)
Und last but not leased: die Flashforschung 2000. Nach langer Planung stehen nun fast alle Details fest. Flashforum.de (Sascha Wolter) unter Flashworker.de, die beiden FlashMMUGs tragen gemeinsam ein Usertreffen der Superlaitve aus. Mehr dazu in einem Sonder-Newsletter im Laufe der nächsten Woche.

Bleibt mir viel Spass zu wünschen und mich natürlich wieder bei allen Helfern zu bedanken.
Bye Calle

[cb]

 

Flashworker kritisch...

Soundcube vs. Monsterpack

Gegenüberstellung Soundcube vs. Monster Pack Du bist auch jemand der das große weite WWW verschönern will? Nun gut, dann mal los.
Der erste Kunde ist schnell gefunden und schon wie Du vom Flash-Virus gepackt. Dein Konzept gefällt ihm so gut, daß er Dir sofort den Auftrag erteilt.
Du rennst ins Büro und fängst an ein schönes, animiertes und vor allem lautes Flashchen zu basteln. Laut ??? Genau das ist die Frage. Wo bekomme ich den passenden Hintergrundsound oder die Musik für das Intro her?
Dieser kleine Statusbericht direkt von der Front soll Dir eine Entscheidungshilfe für Soundcube (www.bestservice.de) oder das Monster Pack (www.databecker.de) sein.

Monster Pack

Das Monster Pack beinhaltet 8 rammeldicke CD's auf denen 10.000 Files drauf sein sollen. Bisher hatte ich noch nicht die Motivation um mal eben alle zu zählen - ich will Dich davon aber nicht abhalten dies zu tun:-) Die CD's sind in folgende Kategorien aufgeteilt:

1. Techno
2. House
3. Hip Hop
4. Dance
5. Rock/Pop
6. Klassik/New Age
7. Vocals
8. Effekte

Du hast die erste CD im Laufwerk und sofern die Autostartfunktion aktiviert ist wirst Du von einem Installationsmenü für die Software zum durchsuchen der CD empfangen. Ich habe aber mal ganz nebenbei irgendwo gehört, daß es Leute auf der Welt gibt, die auch andere Möglichkeiten haben um eine CD durchsuchen zu können:-) Beim Blick auf die CD fällt schon mal angenehm auf, daß alle Loops, Bassline oder auch Chords nach bpm sortiert sind - also kein lästiges Suchen nach schnellen oder langsamen Titeln.
Meiner bescheidenen Meinung nach sind die CD's Techno und Dance sehr gut gelungen. Das mag aber unter anderem auch daran liegen, daß die anderen Musikrichtungen wie HipHop oder Klassik nicht so wirklich meine Favoriten sind und ich sie bisher noch nicht brauchte. Was aber noch nicht ist, kann ja noch werden.
Ein ganz besonderer Hightlight der Sammlung ist sicherlich die CD Effekte. Die ist unterteilt in Bereiche wie z.B. Machines, 3D fx, Percs. Wenn Du Sounds für ein Intro, Preloader oder für einen einfachen Button suchst, wirst Du hier mit Sicherheit fündig.
Ach ja, noch ein Wort zum Thema Dateiformat. Alle Files auf den CD's vom MonsterPack sind im WAV-Format. Ob es das Package auch in anderen Dateiformaten gibt, ist mir bisher unbekannt. Rundum kann ich zum MonsterPack sagen, dass da viele gute Sachen dabei sind und der Preis in Höhe von 49,00 DM durchaus fair ist. Man kann damit gut arbeiten, aber wenn Du Vocals oder Maschinengeräusche brauchst wirst Du nicht so sehr glücklich, denn diese Bereiche lassen meiner Meinung nach ein wenig zu wünschen übrig.
Einen kleinen weiteren Schönheitsfehler hat es aber dennoch. Alle CD's sind nur in einem ganz einfachen, weichen Papierhüllen gesteckt. Ich finde das nicht so prickelnd. Solltest Du Dir also das Monster Pack kaufen sind die 49DM nicht falsch investiert.

Soundcube

Mit Soundcube habe ich vor einiger Zeit die Wirtschaft angekurbelt und es mir via Internet (www.bestservice.de) für 99DM bestellt.
Nach 2 Tagen war mein neuer Liebling dann bei mir. Von außen macht Soundcube einen deutlich besseren Eindruck als das Monster Pack, denn die 10 CD's die sich jeweils in einem Jewel-Case befinden sind zusammen noch einmal in einer recht stabilen Pappbox untergebracht. Ich würde fast sagen: UNKAPUTTBAR :-) Das macht auch Sinn - ich will unser holden deutschen Post ja nix schlechtes, aber Vorsicht ist die Mutter der Pozellankiste:-)
Nun gut, auch hier sind die CD's in folgende Kategorien unterteilt.

1. Dance Instruments
2. Orchestra + Classic
3. Voice Spectral
4. World FX
5. World FX
6. World FX
7. Crash Boom Zap
8. Soundtracks
9. Ethnic Journey
10. Race X

Nun gut, also auch hier heißt es: die erste CD ins Laufwerk und die Lauscher auf :-) Die CD's Dance Instruments, Crash Boom Zap, Soundtracks und die 3 World FX CD's sind wirklich genial. Du findest hier wirklich alles was das Flasher-Herz begehrt - egal, ob Du OneShots, Loops oder Sounds für ein Intro suchst. Diese CD's liegen bei mir immer genau neben meinem Rechner griffbereit.
Aber da wo viel Positives gibt, gibt es hin und wieder auch mal Nachteile - leider auch bei Soundcube. So gibt es auf den CD's die ich im Audio-Format habe, den großen Nachteil, daß es in einem Track mehrere Loops gibt. Das heißt also im Klartext, daß wenn Du einen passenden Sound gefunden hast, genau die Stelle in ein neues WAV-File kopieren mußt. Hast Du nun mehrere Sounds, ist das eine durchaus lästige Beschäftigung und macht wirklich keinen Spaß. Das ist für mich der einzige Nachteil dieses Package.
Ein ganz besonderer Vorteil von Soundcube ist das Inhaltsverzeichnis, daß im Pappkarton geliefert wird. Hier findest Du Infos darüber, wo du z.B. nach Loops oder OneShots suchen mußt. Ich kann nur sagen, daß ich diese Sammlung für sehr gut halte und damit ist der Preis in Höhe von 99 DM für mich durchaus gerecht ist.

Abschließend möchte ich hier zum Besten geben, daß beide Sammlungen im großen und ganzen sehr gut sind und ich keinen Kauf bereue. Das Monsterpack ist nicht als Konkurrenz zu Soundcube zu sehen, sonder eher als Erweiterung, denn wenn man beide Krachsammlungen hat, ist es nur eine Frage der Zeit bist Du was richtiges für Dein Projekt findest !

Kai Schmeling kschmeling@kaiowana.de

 

[ks]

 

Flash-News

Mit Flashworker Gewinnen...
Auch diesen Monat haben wir uns wieder um atraktive Preise bemüht. Die Gewinner des Actionscripteditors werden im nächten Letter bekannt gegeben.
Über 40 haben sich zum Helfen angeboten und die Tutorialvorlage wie den FLARohling erhalten, leider kam noch fast nichts davon zurück - aber gut Ding braucht weile.
Diesen Monat wird eine Schulung im Allgäu verlost. Team Inmedias stiftet eine Schulung, die unter allen selbst kreierten Tutorial und FLA-Einsendungen verlost werden. Die intensive Schulung mit Calle wird gleich mit einem Kurzurlaub verbunden. In den schönen Bergen lässts sich so richtig wohl fühlen.
Flash Beginners 07.08.00 - 09.08.00 oder
Flash Advanced 28.08. - 30.08.00
Reguläre Kurs-Anmeldungen unter http://weiterbildung.inmedias.de !
Wers gewinnen will schickt eine Mail an Calle und sagt "Ich kann und will helfen".
Er sendet Euch eine Tutorialvorlage und ein FLADesignRohling und Ihr schreibt, flasht und gewinnt.

Einladung!
Am 15.Juli.2000 ging die erste flash-Kunstgalerie ins Netz. Unter www.KunstwerkBerlin.de werden berliner Künstler und ihre Werke in reiner Flashumgebung präsentiert. Da wir nicht nur Schwerpunkte auf die Kunst, sondern auch auf ihre technische Präsentation legen, sind wir auf das Feedback von innovativen Webmastern bestrebt.
Schaut Euch unsere Galerie an und mailt Eure Kritik an: Knoerzer@nikocity.de
Wenn Euch KunstwerkBerlin gefällt würden uns sehr freuen auf Eurer Linkliste aufgenommen zu werden.
Künstler die unter KunstwerkBerlin ausstellen möchten bitte an: info@KunstwerkBerlin.de
Grüße
Das KunstwerkBerlin-Team

Macromedia Flash 5 kommt erst im September
Ursprünglich hatte Macromedia die Version 5 seines Web-Autorenwerkzeugs Flash bereits für Juni angekündigt. Jetzt wird es doch September, bis die endgültige Version fertig ist, gab Macromedia in einer Mitteilung bekannt. Anhand von Vorabversionen lassen sich die Neuerungen, die bevorstehen, allerdings schon beurteilen.
Die Oberfläche präsentiert sich gründlich überarbeitet und entspricht jetzt dem Erscheinungsbild der anderen Macromedia-Produkte.
Als neues Werkzeug enthält Flash 5 jetzt den von FreeHand bekannte Bezier-Zeichenstift. Die ebenfalls neu hinzugekommene Unterstützung für XML und Elemente in HTML-Syntax soll sogar in Flash geschriebene Multiuser-Anwendungen und Chats ermöglichen.
Die Flash-eigene Makrosprache "ActionScript" soll sich in Zukunft stärker an JavaScript anlehnen und objektorientiertes Skripting (OOS) unterstützen.
Macromedia denkt auch an die Verwaltung großer Projekte ("Movie Explorer") und die Teamarbeit und bietet Hilfsmittel zum Erstellen umfangreicher Flash-Filme.
So verwaltet die Version 5 mehrfach eingesetzte Elemente ("Smart Elements") künftig zentral in gemeinsamen Bibliotheken. Bildelemente, die in mehreren Flash-Filmen auf einer Website vorkommen, kann Flash 5 in "Shared Symbol Libraries" ablegen.
Den vergrößerten Funktionsumfang läßt sich Macromedia mit einem höheren Verkaufspreis belohnen: Die Vollversion von Flash 5 soll ab September zunächst in englischer Sprache für 400 US-Dollar erscheinen -- die Version 4 hatte noch hundert Dollar weniger gekostet.
Die deutsche Version soll etwa vier Wochen später erhältlich sein. (chl/c't)

 

[jl]/[ys]

 

Workshop

Anzeigen der derzeitigen Homepagebesucher
Wieder geht es um das Thema Flash und Variablen.
Diesmal möchte ich zeigen, wie man die Anzahl der derzeitigen Homepagebesucher abfragt, an Flash weitergibt und dann in Flash wieder ausgibt.
Um das ganze zu bewerkstelligen bedienen wir uns der Scriptsprache ASP. Was brauchen wir nun ?
Wir brauchen 2 ASP-Dateien. Die erste, die uns sagt, wie viel Besucher unsere Homepage hat und die zweite, die diese Info an Flash weitergibt. Schauen wir und die erste an. Das ist die Systemdatei "global.asa". Schauen wir uns das Listing dieser Datei einmal genauer an:

<SCRIPT RUNAT=Server Language=VBScript>

SUB Application_OnStart
Application("Active")= 0
END Sub

SUB Application_OnEnd
END Sub

SUB Session_OnStart
Application("Active")= application("Active") + 1
END SUB

SUB Session_OnEnd
Application("Active")= application("Active") - 1
END SUB

</SCRIPT>

Die global.asa Datei bezieht sich direkt auf das Aplication- und Session- Objekt und hat 2 Aufgaben:
- zu definieren, wie Objekt-Ereignisse gehandelt werden
- erlaubt die Erstellung von Objekt-Komponenten mit Application - und Session Scope

Die Datei global.asa darf nur diese Bezeichnung tragen und muß sich im Root-Verzeichnis des entsprechenden webservers oder virtuellen Verzeichnisses befinden. Wichtig: Es darf pro Web nur eine Datei global.asa existieren und diese darf keinen html-code enthalten.
Sobald ein Anwender zum ersten Mal eine auf diesen Server zugreift, schaut der Server nach der Datei global.asa. Existiert die Datei, wird das Script für Application_OnStart ausgeführt. Das heißt, der erste Besucher der Homepage aktiviert das Script und die Variable Application("Active") wird auf den Wert 0 gesetzt.
Als nächstes wird die Anwendung Sub Session_OnStart ausgeführt, und die Variable wird um 1 hochgezählt. Diese Anwendung wird auch bei jedem weiteren Anwender aufgerufen, d.h. jeder Besucher der Homepage setzt die Variable um eins hoch. Verlässt der Besucher die Homepage wieder, wird die Anwendung "SUB Session_OnEnd gestartet und die Variable wieder um 1 minimiert. Die Variable Application("Active") enthält also immer die Anzahl der aktiven Benutzer.

Schauen wir uns nun an, wie wir diese Variable so ausgeben, dass Flash damit etwas anfangen kann. Listing der Datei abfrage.asp

<%
Response.write "&tagcount="&application("Active")

%>


Eigentlich ist das recht einfach. Der Befehl Response.write ist ein ASP Befehl für die Ausgabe von Text und Variablen.
Wir setzen also den Text "&tagcount=" mit unserer Variable zusammen. Folgende Ausgabe sollte dann erscheinen, wenn wir die ASP Datei aufrufen: &tagcount=1

Kümmern wir uns nun um den Flash-Film.
Wir erzeugen als allererstes eine Filmsequenz, damit wir den Counter frei platzieren können. In dieser Filmsequenz erzeugen wir 2 Textfelder. Eines mit der Beschreibung und eines, welche die Variable "tagcount" enthält.
Kümmern wir uns nun um das Actionscript.
Ich werde im folgenden das Script auflisten und es näher erklären:

Frame 1: Load Variables ("abfrage.asp", "")
Hier rufen wir die ASP Datei auf, die uns den Wert der Variablen tagcount übergibt.
Frame 2: Set Variable: "counter" = 1
Hier definieren wir die Variable "counter" die wir für die Zeitschleife brauchen, die für die Aktualisierungszeit verantwortlich ist.
Frame 3: Set Variable: "counter" = counter + 1
Die Variable counter wird um eins erhöht.
Frame 4:
If (counter = 100)
Go to and Play (1)
Else Go to and Play (3)
End If

Hier erstellen wir die Schleife, die bestimmt, wie oft der Zähler in Flash aktualisiert werden soll. Wir fragen ab, ob der Counter die Zahl 100 erreicht hat.
Wenn ja, springen wir zu Frame 1 und lesen mit dem Aufruf der ASP Datei den Zählerstand erneut ein.
Wenn nein springen wir zu Frame 3 und der Counter wird um 1 erhöht.
Die Aktualisierungszeit kann jeder selbst bestimmen, indem man den Abfragewert erhöht, oder verringert.

So, das wars mal wieder. Ich wünsch euch viel Spass beim scripten.

Michael Groß
(in Zusammenarbeit mit Andreas Fabian)

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I-News

Uni Chemnitz testet neuen Linux-Supercomputer
Die technische Universität Chemnitz hat jetzt mitgeteilt, dass sie seit dem heutigen Dienstag einen neuen Linux-Supercomputer testet.
Bei dem Chemnitzer Linux Cluster handele sich um einen der schnellsten und leistungsfähigsten Computer Europas. Der Rechner besteht aus 528 zusammengeschalteten herkömmlichen Rechnern mit Pentium-III-Prozessoren und verfügt insgesamt über einen Arbeitsspeicher von 264 GByte.
Die Festplatten können mehr als zehn Terabyte speichern. Die PCs sind über zwei Fast-Ethernet-Netzwerke miteinander verbunden, die fast soviel kosteten wie die Rechner selbst.
Das eine Netz ermöglicht den Zugriff auf die Rechner von der gesamten Uni aus, das andere ist für die Kommunikation der PCs untereinander zuständig. Im Betrieb des Cluster entsteht eine Wärme von mehr als zehn Kilowatt, die abgeführt werden muss. Der Raum, in dem der Cluster steht, ist deshalb voll klimatisiert und hält die Temperatur bei konstant 18 Grad Celsius.
In zwei alljährlichen international anerkannten Tests der Unis von Mannheim und Tennessee wird der Chemnitzer Rechner auf den vorderen Plätzen unter den Super-Computern sein, ist sich Informatiker Mike Becher von der Anwender-Gruppe des Uni-Rechenzentrums sicher.
Erwartet wird eine Platzierung "so um Platz 120 herum." Damit wäre der Rechner der schnellste Cluster-Computer in Europa und das zweitschnellste Cluster-Sytem der Welt – nur ein Selbstbaurechner aus den USA, der CPlant vom Sandia National Laboratory ist noch schneller. Unter allen in Deutschland aufgestellten Computern könne CLiC sogar mit Platz 15 oder 16 rechnen, in Europa komme er vermutlich unter die Top 50.
Der leistungsstärkste Rechner in den neuen Bundesländern wird der Rechner nach Abschluss der Tests (voraussichtlich im Oktober) ohnehin sein.
Mit dem neuen Supercomputer lassen sich laut Becher beispielsweise Brandverläufe vorhersagen, die technisch-physikalisch betrachtet sehr komplex sind.
Auch das Abkühlen von Walzstahl lässt sich so untersuchen und gezielt verbessern. Die Idee für den Cluster-Rechner hatten die Wissenschaftler aus der Not geboren:
Ein alter Rechner von 1994 (Parsytec GC 128 PowerPlus mit 128 Prozessoren) war bereits veraltet und zudem nach einem Kabelbrand nur noch eingeschränkt zu gebrauchen. Ein neuer Rechner hätte zwölf bis 15 Millionen Mark gekostet. Für den neuen Cluster-Rechner wurden nur knapp zweieinhalb Millionen Mark gebraucht. (axv/c't)

Interbase 6 als Open Source freigegeben
Borland hat, wie bereits im März angekündigt, die Quellen seines Datenbanksystems Interbase in der Version 6 freigegeben.
Die Software unterliegt einer an die Mozilla-Regelungen angelehnten Open-Source-Lizenz, die die freie Weitergabe auch veränderter Versionen erlaubt. Interbase 6 soll SQL92 implementieren und Erweiterungen wie zusätzliche Zeichensätze unterstützen.
Binaries für Linux, Solaris und Windows sind wie die Quellen im Web erhältlich. (ck/iX)

Deutscher Computermarkt wächst unterdurchschnittlich
Nach c't vorliegenden Informationen soll laut IDC der deutsche Computermarkt mit 9,2 Prozent im zweiten Quartal gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres nur unterdurchschnittlich wachsen.
Die am gestrigen Montag veröffentlichten Statistiken für das gesamte PC-Geschäft kamen dagegen zu dem Ergebnis, dass die weltweiten Absatzzahlen für das zweite Quartal 2000 um 18 Prozent stiegen (im zweiten Quartal 1999 betrug das Wachstum allerdings weltweit noch 26,9 Prozent).
Größter Verlierer in Deutschland ist mit ca. 337.000 verkauften Computern Marktführer Fujitsu-Siemens. Die Verkaufszahlen bei den PCs des Herstellers gehen im zweiten Quartal um 7,5 Prozent zurück, der Marktanteil sinkt von 27,1 auf 23 Prozent.
Das Unternehmen verliert an Deutschlands Nummer 2, Compaq – die Texaner können hier zu Lande ein sattes Verkaufsplus von 22,3 Prozent erzielen und erreichen einen Marktanteil von 14,6 Prozent. Maxdata hät sechs Prozent des Geschäfts und damit Platz 3 auf der Rangliste der PC-Verkäufer in Deutschland.
Beim Viertplatzierten, IBM, sieht es hier zu Lande nicht ganz so düster aus wie auf dem US-Markt: Mit einem Minus von 1,7 Prozent bei den verkauften PCs sinkt der Marktanteil von 6 auf 5,4 Prozent.
Deutlich zulegen kann Hewlett-Packard, auf der deutschen Rangliste auf Platz 5. Das Unternehmen setzt 17,1 Prozent mehr PCs ab, der Marktanteil steigt leicht von 5 auf 5,3 Prozent. Dell kann in Deutschland seine weltweit guten Verkaufszahlen nicht erreichen – das Unternehmen kommt auf ein Plus bei den Absatzzahlen von fünf Prozent, der Marktanteil geht etwas von 5,2 auf 5 Prozent zurück. Überproportional zulegen können Toshiba und Apple.
Mit 37,1 Prozent ist Apple der am schnellsten wachsende Computerhersteller auf dem deutschen Markt, gefolgt von Toshiba mit 35,3 Prozent. Allerdings hat Apple mit rund 35.000 verkauften PCs im zweiten Quartal nur einen Marktanteil von 2,4 Prozent (im 2. Quartal 1999 waren es 1,9 Prozent).
Einen Anteil von 27,3 Prozent am deutschen Computermarkt haben in Deutschland die vielen kleineren Hersteller.
Bei ihnen sind die Verkaufszahlen jedoch mit einem Minus von 6,6 Prozent zugunsten der großen Computerbauer rückläufig. (mih/c't)

LetsBuyIt.com - Gericht entscheidet: Jedes Produkt hat seinen Preis
Der Internet-Händler LetsBuyIt.com darf sein Stufenpreismodell vorerst nicht mehr in Deutschland anwenden.
Eine einstweilige Verfügung stoppt die Praxis, sich über verschiedene Preisstufen dem niedrigsten Preis zu nähern. Wenige Tage nach seinem Börsengang an den Neuen Markt in Frankfurt teilte das niederländische Unternehmen mit, der Gesellschaft sei am 24. Juli 2000 eine einstweilige Verfügung gegen das Preismodell zugestellt worden.
Das Landgericht Hamburg hat demnach dem Antrag eines Konkurrenten stattgegeben. LetsBuyIt.com habe Berufung gegen die Entscheidung eingelegt, werde aber das Preismodell unverzüglich ändern und nur noch einen Preis für die angebotenen Produkte angeben.
Die niederländische LetsBuyIt.com ermöglicht Verbrauchern durch Gemeinschaftskauf im Internet Preisnachlässe bei verschiedenen Produkten.
Mit zunehmender Anzahl von Käufern nähert man sich bisher über verschiedene Preisstufen dem niedrigsten Preis.

 

http://www.heise.de/ [jl]

 

YellowSky´s ActionScript-Kurs (#4)

Boolesche Algebra
Und wieder einmal ein herzliches Hallo von mir, nachdem wir uns in letzter zeit mit diversen Anweisungen und Konstruktionen in ActionScript herumgeschlagen haben, möchte ich heute einmal auf ein ganz anderes Thema eingehen - die boolesche Algebra.
Vielen graust es sicherlich bei dem Begriff, der irgendwie noch aus alten Schulzeiten bekannt sein dürfte. Das war doch das mit diesem verwirrenden UND und ODER und NICHT und so was. Wie sehr hat man sich damals das LOGISCHE VIELLEICHT herbeigesehnt.
Aber ganz nüchtern betrachtet ist das eine recht einfache und doch sehr mächtige Angelegenheit die, wenn sie einmal richtig verstanden wurde, sehr viele Programmierschritte und besonders bei ActionScript auch sehr viele Anweisungen wegfallen lässt.
Ganz kurz zum Verständnis: es gibt nur zwei Zustände bei booleschen Variablen: Ja und Nein (oder Yes/No oder An/Aus oder 1/0 usw.)
ActionScript gibt uns drei logische (boolesche) Operatoren: and, or, not. Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass es in anderen Programmiersprachen noch mehr Operatoren gibt. Diese sind aber eigentlich vereinfachte Konstruktionen unserer drei vorliegende Operatoren. Ganz unbewusst benutzen wir die logische Verknüpfung von Variablen in (fast) jedem ActionScript.
Zum Beispiel wenn die eine Anweisung in folgender Art schreiben:
IF ( A=1 )
Set Variable ( "A" = 0)
ELSE Set Variable ( "A" = 1)
END IF

Was genau machen wir hier eigentlich ? Wir fragen nach, ob A gleich 1 ist. Wenn JA, dann sagen wir, dass A gleich 0 sein soll. Im Fall NEIN, sagen wir, dass A gleich 1 sein soll. Sieh an, wir benutzen unbewusst schon die boolesche Algebra. Wir "rechnen" mit JA und NEIN.
Jetzt muss man nur noch wissen, dass man die boolesche Algebra auch ganz einfach in anderen Anweisungen notieren kann. Sie wird einfach in Klammern geschrieben und liefert als Rückgabewert entweder 1 (JA) oder 0 (NEIN).
Wir können also die oben genannte Abfrage auch so gestalten:
Set Variable ( "A" = (A=0) )

Das wars schon. Kurze Erklärung: A wird 1, wenn A gleich null ist bzw. A wird 0, wenn A gleich eins ist. Diese einfache Art der Anwendung könnte z.b. zur Anwendung kommen bei unserem Schachbrett (ActionScriptKurs #3). Die Auswahl der Farbe kann durch eine derartige Anweisung verkürzt werden. Man müsste nur festlegen, dass z.b. schwarz=0 und weiss=1 ist. Wir können mit diesen Anweisungen auch Berechnungen anstellen und mehrere Abfragen mit UND und ODER kombinieren. Nehmen wir uns also als zweites Beispiel doch einmal folgende Abfrage vor:
IF ( A>0 )
Set Variable ( "B" = A*A )
ELSIF ( A<0 and A>=-5)
Set Variable ( "B" = -5 )
ELSE Set Variable ( "B" = 1 )
END IF

Wir wollen folgendes erreichen: ist A grösser null, dann wird B zu A zum Quadrat. Ist A kleiner null, und grösser oder gleich -5 dann wir B gleich -5 und treffen all diese Bedingungen nicht zu, dann ist B gleich 1. Wofür man das brauchen kann sei erst mal dahingestellt. In einer einzigen Anweisung notiert würde das ganze so aussehen: Set Variable ( "B" = (A>0)*A*A - 5*(A<0 and A>=-5) + (A=0 or A<-5) )
Alles Klar ?? Dann setzen wir zum Abschluss der Sache noch die Krone auf.
Folgende Anweisung ermittelt die Anzahl der Tage pro Monat in einem vorgegebenen Jahr. Um die Sache etwas übersichtlicher zu gestalten, habe ich die eigentliche Abfrage in 3 Zeilen notiert. Natürlich ist das auch in einer Zeile möglich:
Set Variable ("J" = 2000 ) - Jahr bitte anpassen
Set Variable ("M" = 7 ) - Monat bitte anpassen
Set Variable ("Tage" = (M=1 or M=3 or M=5 or M=7 or M=8 or M=10 or M=12)*31 )
Set Variable ("Tage" = Tage + (M=4 or M=6 or M=9 or M=11)*30 )
Set Variable ("Tage" = Tage + (M=2 and (J / 4)=int(J/4))*29 + (M=2 and (J/4)<>int(J/4))*28 )

Viel Spass bei der Überprüfung :o) Das wars wieder mal für heute.
Für den nächsten Kurs hätte ich gern eine Wunschliste mit Themen von Euch, damit ich sehe, was Euch noch interessiert.
Vorschläge bitte an tobias@yellowsky.de oder auf meiner Homepage unter www.yellowsky.de

YellowSky

[ys]

   
 

 

   
 

Flashworker Intern

Flashworker Respect
Seit dem Mai haben wir Flashworker den Flashworker Respect (zu finden unter 'Über uns') eingerichtet.
Hier zeichnen wir besonders gute Flashseiten aus.
Im aktuellem Monat führt der Partylogger (www.partylogger.de) vor Eric Jordan von 2advanced (www.2advanced.com).
Der grosse Aufschwung für Marco Asbach kamm mit seinem seinem Flash Operating System.
Die Kandidaten für die nächste Wahl stehen noch nicht, aber eine kleine Auswahl ist bereits vorhanden:
http://www.voodog.com
http://www.thedaniel.de
http://www.cratoni.com
Kennst du weitere gute Flashseiten? Dann mail mir azad@voodog.de

FrameCompleter
Nachdem Phaeton uns den FrameSetManager gebaut hat (Beispiel http://www.flashworker.de/go.htm?mggfaq.html&leer.html) hat Michi ihn um den FrameCompleter verbessert, mit dem man demnächst jede Page einzeln ansprechen kann, wobei aber trotzdem das Frameset geladen wird (www.flashworker.de/mggfaqx.html).
Das war ein wichtiger Schritt um Michis Suchmaschinensession vorzubereiten.

Neue Tutorials

Es gibt wieder eine Menge neuer Tutorials auf Flashworker.de, da wären unter anderem :

1. Weniger ist mehr :) - geschrieben von boblgum
Dieses Tutorial soll am Beispiel eines animierten Menüs zeigen, daß man sich die Tweenings (in einigen Situationen) ersparen kann. Dadurch wird erreicht, daß die Dateigröße erheblich schrumpft, was auch kürzere Übertragungszeiten mit sich bringt :) Außerdem können Anfänger den "Loop"-Befehl und andere Kleinigkeiten näher kennenlernen.
http://www.flashworker.de/gox.htm?/tutorial/11/001.html

2. Die etwas andere Mausverfolgung -
geschrieben von BJG <R.Griebel>
Dieses Tutorial soll anhand dieses Beispiels die Funktionsweise einer einfachen Mausverfolgung aufzeigen. Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse in Flash und HTML. Das verwendete Beispiel stellt einen Lösungsansatz zu einer einfachen Mausverfolgung dar, in dem der gewünschte Effekt in einem genau definierten Bereich stattfindet.
http://www.flashworker.de/gox.htm?/tutorial/19/001.html

3. Vektoranimationen mit Word erstellen - geschrieben von Martin Fleck
Mit Hilfe von Word haben Sie die Möglichkeit Autoformen (z.B. Flussdiagramme, Sprechblasen, ...), Texte (z.B. 3D, schattiert, Gittermodell,...) und Linien zu erstellen. Sie haben außerdem die Möglichkeit Texten eine Form zu geben, wie z.B. eine Welle. Der Vorteil liegt daran, das Sie dies alles vektorisiert in Flash einsetzen können
http://www.flashworker.de/gox.htm?/tutorial/26/001.html

4. Interaktives Puzzle in Flash 4 - geschrieben von FlashDreams (Christian Lamine)
In diesem Tutorial beschreibe ich, wie man mit Macromedia's Flash 4 ein interaktives Puzzle erstellen kann. Dieses Puzzle soll nicht nur ausschließlich die Funktion haben, aus verschiedenen Teilen ein komplettes Bild zusammen zu setzen, sondern ebenfalls mehrere Funktionen zur Überprüfung des Spieles beinhalten.
http://www.flashworker.de/gox.htm?/tutorial/34/001.html

5. Seitenvorschau mit Flash - geschrieben von Lukas Zimmer
Wäre es nicht schön dem Besucher einer Site den Inhalt einer Seite wissen zu lassen, ohne auf den passenden Link zu klicken? Das ist mit RollOver in Flash kein Problem mehr. In diesem Tutorial wird anhand eines einfachen Beispiels die Seitenvorschau erklärt.
http://www.flashworker.de/gox.htm?/tutorial/43/001.html

6. Flash, ASP & Access - geschrieben von Michael Gross
Viele von Euch haben bestimmt schon mit Variablen aus Textdateien gearbeitet. Eigentlich eine schöne Sache, nur sobald an den Besucher seiner Site näher einbeziehen möchte gerät man wohl an die Grenze dieser Textdateien. An dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen, ob man nicht mit einer Datenbank arbeiten sollte. Es gibt dabei viele Möglichkeiten, sowohl für Datenbanken im Web als auch Scriptsprachen die darauf zugreifen. (z.B. PHP und MySQL) Ich habe mich für MS Access entschieden und möchte euch anhand eines Flash-Gästebuches zeigen, wie man auf die Daten einer Access DB zugreift.
http://www.flashworker.de/gox.htm?/tutorial/29/001.html


 

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  Der nächste Flashworker Newsletter erscheint im August 2000.

 Hinweise:


Weitere Informationen sowie die Seite zum Abmelden vom Newsletter findest Du auf dem Flashworker!

Wir suchen desweiteren ständig weitere Flashworker, speziell Redakteure für den Newsletter! Infos ebenfalls auf dem Flashworker!

 

 Impressum:


ISSN: 1615-0317

Chefredakteur:
Juergen Lange [jl]

Redaktion:
Carlo Blatz [cb]
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