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Einleitung
Hi Flashworker
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Tja nun ist es wieder soweit, der fünfte Flashworker-Newsletter
ist fertig. Diesmal haben wir u.a. den allseits bekannten ActionScript-Kurs
(3.Teil) von Yellowsky, die
Flash-News mit interessanten Neuigkeiten für
alle ActionScripter und ganz neu den Workshop,
bei dem es diesmal um TellTarget geht. Als kleine Besonderheit gibt
es für den Workshop eine externe
Seite, auf der ihr Abbildungen zu den im Workshop erklärten
Arbeitsschritten findet. Außerdem gibt es das .fla,
falls euch etwas nicht gelingt oder unklar ist! Auch auf Flashworker.de
hat sich im letzten Monat viel getan, mehr dazu unter Flashworker-Intern!
Bleibt mir nur noch, euch viel Spaß beim Lesen zu wünschen...
Smookey
(Juergen Lange)
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2000
!
Es ist geschafft
! Die Abbonentenzahl des Flashworker-Newsletters hat die Zahl 2000
überschriiten ...
Der Glückliche Abbonent mit der Nummer 2000 heißt Christian
Stolzenberger alias "Virtual". Er kam durch einen
Link von Flash4all das erste
mal zu Flashworker und war sofort begeistert vom Umfang und Qualität
:
"Man finden wirklich alles, was man sucht (braucht)".
Wir werden ihm als kleines "Dankeschön" das Buch
"Flash4! Animationen fürs Web" von Derek Franklin
Brook Patton schenken und wünschen ihm weiterhin viel Spaß
mit Flash und Flashworker.de !
Das und auch viele andere Bücher könnt ihr natürlich
auch über Flashworker beziehen, mehr dazu in unserer Bücherecke
!
Nochmals herzlichen Glückwunsch !
Das Flashworker-Team
[jl]
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Calle
an Alle
Und wieder ein
Monat geschafft. Die Zahlen steigen weiter, die Ideen sprühen und
ein paar von uns haben sogar noch etwas Zeit sie umzusetzen !
In der
Crew tut sich so einiges, ein paar haben sich über den Sommer abgemeldet,
andere fangen grad erst richtig an -
Freuden und Problemchen wie in einer echten WG ;). Eine Hand voll
von uns will in den nächsten Tagen kräftig klotzen, weil verschiedene
Ecken mal wieder neuen Putz brauchen. Unser 1. MMUG Treffen wird
organisiert, näheres erfahrt ihr an dieser Stelle.
PJH hat den BannerExchange an den Start gebracht, Martin seinen
ASEditor, Boblgum hat uns nen ASWindowPatch gebastelt und sonst
gibt's natürlich in allen Ecke kleine Neuheiten.
Alles in allem bleibt zu sagen, wir können natürlich mehr Hilfe
brauchen. Wir bekommen zwar viele DankMails (meist mit einer kleiner
Fragen genüpft - die eigentlich in die NG gehört) aber wir hatten
uns auch etwas Eigendynamik erhofft.
Also gebt Euch einen Ruck und schreibt auch mal ein Tutorial oder
ein FLA. Infos dazu gibt's bei Calle.
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Flash-News
Der FlaSE
(Flash Action Script Editor) ist nun für 29 DM (inkl. Mwst) erhältlich.
Das Zusammenklicken von Aktionen im Aktionsfenster von Macromedia
Flash 4 dauert Ihnen zu lange oder ist Ihnen zu umständlich ?
Dann probieren Sie es doch mal mit dem Flash Action Script Editor.
Tippen Sie Ihr Action Script im Editor dieses Third Party Tools
und kopieren Sie es dann in das Aktionsfenster von Flash 4.
Features des FlaSE:
- Farbige Hervorhebung aller Aktionen, Funktionen, Eigenschaften
als auch Operatoren, dabei können die Farben eingestellt werden.
- Integrierte Befehlsübersicht aller Aktionen, Funktionen, Eigenschaften
und Operatoren.
- Action Script Archiv, dass es ermöglicht mit anderen Flash-Programmierern
Scripts auszutausen.
- Kompatibel zur deutschen als auch englischen Version von Macromedia
Flash.
- Farbiges Ausdrucken von Action Script.
- Exportmöglichkeiten nach HTML und RTF.
- Action Script Referenz aus Sascha Wolter´s Flash4-Buch.
- Suchen & Ersetzen.
- Starten von Macromedia Flash 4 per Shortcut.
- kostenlose Updates
Die Demo
des äußerst praktischen Tools wurde bis jetzt über
500mal downgeloadet.
Die Bezahlung erfolgt ausschließlich per Überweisung.
Zum Bestellformular:
http://www.flashworker.de/gox.htm?flaseframeset.htm
Demo downloaden: http://www.flashtool.de/cgi-bin/download/leech.cgi?flase_demo.zip
Patch fürs ActionscriptFenster
Boblgum hat sich die Mühe gemacht und einen Patch entwickelt mit
dem man sein Actionscriptfenster vergrößern kann.
Man muss es einfach ins FlashVerzeichnis kopieren und ausführen.
Die Flash.exe wird gepatcht (das Original bekommt ein Backup) und
schon ist dass ActionscriptWindow Fenstergroß.
Flash4 deutsch auf 1024er
http://www.flashworker.de/patches/1024flpatchde.exe
Flash4 deutsch auf 1152er
http://www.flashworker.de/patches/1152flpatchde.exe
Flash4 englisch auf 1024er
http://www.flashworker.de/patches/1024flpatchen.exe
Flash4 englisch auf 1152er
http://www.flashworker.de/patches/1152flpatchen.exe
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[mf]/[cb]/[jl]
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Workshop
Tell Target
von Michael Gross
Einleitung:
Nachdem im Chat öfters die Frage aufgetaucht ist, wie man denn in
Flash Movieclips steuern kann, möchte ich hier noch mal zeigen,
wie man mit Hilfe von "Tell Target" und Variablen einiges an Interaktivität
in seinen Flashfilm hineinbringen kann.
Um die einzelnen Schritte genauer verstehen zu können, findet
ihr hier
Screenshots, die mit Nummern bezeichnet sind (Nummern im Workshop
in Klammern) ! Falls euch das unten beschriebene nicht gelingt oder
ihr einfach nochmal genauer analysieren wollt, könnt ihr das
.fla und das .swf hier
als .zip-File downloaden ! |
Screenshots | Download
.fla |
Schritt 1: Erstellung der Buttons
Als allererstes erstellen wir uns einmal die Buttons, die später
die Aktionen durchführen sollen. Am besten 4 Stück.
Schritt 2: Erstellung des zu steuernden Movieclips
Als nächstes erstellen wir uns einen MC (Einfügen -> Symbol -> Filmsequenz).
Der Einfachheit halber geben wir diesem den Namen "MC1". Da wir
ja auch etwas Bewegung brauchen, erstellen wir uns ein Textsymbol,
welches wir später per Motion Tweening animieren werden. In das
Textsymbol integrieren wir eine Textvariable die wir mit "_Level0:text"
benennen. Den Level setzten wir davor, weil wir den Text ja auf
der Hauptzeitleiste laden werden.(s.Bild
#1)
Jetzt nehmen wir uns die Filmsequenz "MC1" uns setzen in das Schlüsselbild
von Frame 1 eine Stop Action.(s.Bild
#2)
Danach erzeugen wir in Frame 2 ein neues Schlüsselbild und plazieren
auf der rechten Seite unseres MC1 das Textsymbol. (s.Bild
#3)
Es folgt ein weiteres Schlüsselbild in Frame 15 und wir plazieren
dort unser Textsymbol auf der linken Seite des MC1. Danach erzeugen
wir ein Motion Tweening von Frame 2 - Frame 15. (s.Bild
#4)
Zum Abschluß fügen wir noch folgende Action in das Schlüsselbild
von Frame 15 ein:
Go to and Stop (1)
Nun wäre unsere Filmsequenz fertig.
Schritt 3: Plazieren der Buttons und der Filmsequenz im Hauptfilm
Um die Buttons zu plazieren, legen wir uns 3 Ebenen im Hauptfilm
an. Ebene 1 für die Buttons, Ebene 2 für Actions und Ebene 3 für
den zu steuernden MC. Danach plazieren wir die Buttons in Frame
1 der Ebene Buttons.
Schritt 4: Anlegen der Textdatei mit den Variablen und laden
der Textdatei
Um die Variablen, die wir später benutzen auch laden zu können,
legen wir uns eine Textdatei mit dem Namen "variable.txt" und folgendem
Inhalt an: Text1=Button1
&Text2=Button2
&Text3=Button3
&Text4=Button4
Danach gehen wir wieder in Flash und legen in unserer Hauptzeitleiste,
Ebene Actions, Frame1 folgende Action ins Schlüsselbild:
Load Variables ("variable.txt", 0)
Schritt 5: Einfügen des zu steuernden MC in die Hauptzeitleiste
Anschließend legen wir den MC1 in Frame 1 der Ebene "Filmsequenz"
unserer Hauptzeitleiste und geben ihm den Instanznamen "MC1" (Modify
-> Instance) (s.Bild#5)
Schritt 6: Bearbeiten der Buttonactions
Jetzt kommen wir dazu, den Buttons zu sagen, was sie denn tun sollen,
wenn man auf sie klickt. Dazu öffnen wir die Instanzeigenschaften
von Button 1 indem wir ihn doppelklicken. Als erstes machen wir
die Zuweisung der Textvariablen. Dazu sagen wir "Set Variable".
Wir wollen die Variable namens "text" gleichsetzen der Variable,
die wir aus der Textdatei laden. Die fertige Scriptzeile lautet
also:
Set Variable: "text" = text1
Wichtig ist, daß text1 nicht in Anführungszeichen steht, denn wir
wollen ja den Inhalt der Variable.
Als Action steht dann folgendes in unserem Actionfenster:
On (Release)
Set Variable: "text" = text1
End On
Jetzt müssen wir dem MC nur noch sagen, daß er auch laufen soll.
Also fügen wir nach dem "Set Variable" noch ein "Tell Target" ein.
Auf der rechten Seite sehen wir dann schon, wie uns unser MC1 als
Ziel für das "Tell Target" angeboten wird. Diesen wählen wir mit
einem Doppelklick aus. Sollte der MC nicht im rechten Fenster erscheinen,
dann fehlt der Instanzname. Jetzt müssen wir nur noch sagen, was
wir mit dem MC tun wollen.
Also wieder die Maus auf das Plus und die nächste Action hinzufügen.
Wir wollen, daß der MC anfängt zu laufen. Da wir in Frame1 eine
"Stop" Action haben sagen wir einfach:
Go to and Play (2)
Folgendes Script sollte dann in unserem Actionfenster stehen:
On (Release)
Set Variable: "text" = text1
Begin Tell Target ("/mc1")
Go to and Play (2)
End Tell Target
End On
In den 3 verbleibenden Buttons fügen wir das gleiche Actionscript
ein und ändern nur die Zeile: Set Variable: "text" = "text1" von
"text1" in "text2", "text3" etc. um.
Ich hoffe ich habe mich nicht so arg kompliziert ausgedrückt.
Denkt immer daran: "Viele Wege führen nach Rom"...
Viel Spaß beim scripten !!
Michael Groß
[mg]/[jl]
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I-News
Neue
Töne im Falle der MP3-Tauschbörse Napster
Die amerikanische Rockband The Tabloids ruft auf der speziell dafür
eingerichteten Web-Seite zum Kampf gegen Napster auf. Aber anstatt
wie die großen Plattenbosse oder andere Bands gegen die kalifornische
Firma vor Gericht zu ziehen, wollen sie manipulierte MP3-Dateien
in Umlauf bringen und so die Online-Tauschbörse unattraktiv machen.
Michael Robinson, Sänger der Tabloids, schlägt vor, kurze Ansprachen
gegen die Musik-Piraterie in populäre Musik-Stücke einzublenden
und diese Dateien via Napster unter die Leute zu bringen.
Man wolle den Anwendern nicht schaden, hofft aber, sie durch diese
Aktion auf die Illegalität aufmerksam zu machen, erklärt die Frau
des Sängers, Tracy Robinson. Über den Sinn und die Chancen diesen
Versuches kann man streiten, fest steht aber, dass Robinson diese
Aktion ebenfalls als PR-Kampagne für seine relativ unbekannte Band
nutzt. Bisher haben sich jedenfalls noch keine Titel von The Tabloids
auf Napster gefunden.(mst/c't)
EU will billigeres, schnelleres und besseres Internet
Auf E-Mail und E-Commerce folgte eEurope als Initiative für besseren
Internet-Zugang für EU-Bürger; und jetzt kommt eEurope 2002: Gestern
abend hat zum Abschluss der Tagung in Feira (Portugal) der Europäische
Rat, der sich aus den Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten und
dem Präsidenten der EU-Kommission zusammensetzt, den Aktionsplan
eEurope 2002 der Kommission gebilligt. Der Plan nennt drei Bereiche,
in denen die EU tätig werden will: Billigeres, schnelleres und sicheres
Internet, Investitionen in Menschen und Fertigkeiten sowie Förderung
der Nutzung des Internet.
Unter dem Oberbegriff billigeres und schnelleres Internet geht es
vor allem darum, die Voraussetzungen für möglichst günstige Internet-Pauschaltarife
(Flatrates) oder sogar einen freien Zugang zu schaffen. Darüber
hinaus will die EU den breiten Einsatz schnellerer Zugangstechniken
wie xDSL oder TV-Kabel fördern. Solche hehren Ziele möchte die EU
unter anderem durch eine weitere Liberalisierung des Telekom-Markts
im Bereich der Ortsnetze erreichen. Große Möglichkeiten sehen die
EU-Regierungschefs auch im Bereich der Funknetze. Außerdem will
die EU bis Ende 2001 erste Pilotprojekte mit IPv6 einrichten. Für
die Forschung sollen Mittel zum Aufbau eines transeuropäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes
bereitgestellt werden.
Bei der Sicherheit im Netz setzt die EU vor allem auf intelligente
Chipkarten. Auch von IPv6 und IPSec, Sicherheitszertifikaten und
der Einrichtung eines Frühwarnsystems verspricht man sich mehr Sicherheit.
Schließlich möchte die EU die Verbreitung von Open-Source-Software
fördern und ein europäisches Konzept zur Bekämpfung vom Computer-Kriminalität
entwickeln.
Mit Investitionen in Menschen und Fertigkeiten meint die EU vor
allem die Aufrüstung der Schulen in Sachen Internet: Bis Ende 2002
sollen alle Schüler mit einem Internetzugang und multimedialen Hilfsmitteln
ausgestattet sowie die Lehrer entsprechend geschult sein. Zweiter
Schwerpunkt ist die "wissensgestützte Wirtschaft": Arbeitnehmer
sollen Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten; noch dieses Jahr möchte
die EU ein "Europäisches Zeugnis über grundlegende Kenntnisse in
der Informationstechnologie" einführen – nicht zuletzt in Hinblick
auf Telearbeit. Weitere Maßnahmen zielen darauf ab, durch öffentliche
Internet-Zugänge und die Aufstellung von Normen das Internet für
alle zugänglich zu machen. Dabei sollen speziell die Anforderungen
von Behinderten berücksichtigt werden.
Beim Thema Nutzung des Internet denkt die EU in erster Linie an
den E-Commerce. Dazu will man die Rechtslage klären – vor allem
in den Bereichen Urheberrecht und elektronischem Geld – und das
Vertrauen der Verbraucher in den elektronischen Geschäftsverkehr
beispielsweise durch Gütezeichen stärken. Die Verwaltungen der Mitgliedsstaaten
sollen grundlegende öffentliche Daten, aber auch verschiedene Dienste
im Internet anbieten, wobei die Nutzung von Open-Source-Software
erwünscht ist. Weitere Ziele sind der Aufbau von Gesundheitsdiensten
über das Netz, die Entwicklung europäischer digitaler Inhalte sowie
das Schaffen der Grundlagen intelligenter Verkehrssysteme. (odi/c't)
Windows Millennium geht in Produktion
Allen Unkenrufen zum Trotz hat Microsoft es doch geschafft, Windows
ME im Juni fertig zu stellen. Die Auslieferung von Paketen über
den Handel soll dennoch erst am 14. September starten. Insider rechnen
damit, dass es die neue Version aber bereits in vier bis acht Wochen
zusammen mit einem neuen PC geben wird. Inwieweit diese Termine
auch hier zu Lande gelten, ist derzeit unklar: Die deutschen Testversionen
waren bisher immer verspätet. In der Pressemitteilung Microsofts
findet sich kein konkreter Hinweis auf andere Landesanpassungen.
Die US-Preise für Windows ME orientieren sich an denen von Windows
98 Zweite Ausgabe: Microsoft gibt sie mit 209 US-Dollar für die
Vollversion und 109 US-Dollar für das Update an. Zu speziellen Update-Angeboten
für Käufer der zweiten Ausgabe hat Microsoft bisher nichts verlauten
lassen. Momentan sieht es so aus, als sei keine Neuauflage der "Windows
98 Zweite Ausgabe Updates"-CD in Planung, die es bei der Einführung
der zweiten Ausgabe deutlich günstiger als die Vollversion und das
Update gegeben hatte.
Mit der Fertigstellung von Windows ME dürften auch der Internet
Explorer 5.5 und Media Player 7 vollendet sein. Beide gehören zum
Lieferumfang. Noch sind beide aber nicht in endgültiger Version
auf der Website Microsofts erhältlich. Auch die ME-Betatester scheinen
sich noch gedulden zu müssen: Die endgültige Version von ME ist
auf ihrer Website noch nicht zu sehen. CDs mit der endgültigen Version
will Microsoft an die Beta-Testteilnehmer erst ab dem 26. Juni verschicken.
Misst man den Fortschritt, den die Millennium Edition bringt, an
dem ihrer Vorläufer, so ist er größer als der von Windows 98 auf
die zweite Ausgabe, aber kleiner als der von Windows 95 auf 98.
Neben den neuen Beigaben, etwa Internet Explorer 5.5, Media Player
7, Movie Maker und Systemwiederherstellung zeichnet sich ME vor
allem durch zahlreiche Vereinfachungen für Laien aus. Windows ME
soll angeblich der letzte Aufguss der Windows-3.x-/DOS-Technik sein.
Die nächste Version für Privatkunden (Consumer) soll auf NT-Technik
basieren und kündigt sich als Testversion von Windows Whistler "Personal
Edition" schon an. (ps/c't)
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http://www.heise.de/
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YellowSky´s
ActionScript-Kurs (#3)
Schleifen
Hallo zusammen,
wie versprochen kommen wir heute zu den Schleifen. Kurz zum Prinzip:
eine Schleife ist eine Befehlsfolge, die so oft ausgeführt wird,
bis eine bestimmte Bedingung eintrifft. Also etwas in der Art: "mach
solange Dieses bis Jenes eintrifft".
In Flash gibt es zwar nur einen Schleifenbefehl (loop) aber wer
sagt denn, dass man dabei nicht etwas tricksen kann :o)
Ich möchte hier nur zwei Methoden kurz vorstellen.
Die erste ist die Syntax des Befehls loop. In der zweiten zeige
ich, wie man die 20000er-Befehls-Grenze umgehen kann. Was ist das
denn eigentlich für eine Grenze? Nun, die Programmierer von Flash
waren wohl der Meinung uns einen Gefallen damit zu tun, wenn Sie
abzuprüfen, ob eine Endlosschleife (eine Schleife, deren Bedingung
nie erfüllt wird) vorliegt und unterbinden jegliche weitere Actionscript-ausführung,
wenn das der Fall ist.
Das hat einerseits den Nachteil, dass ein Frame maximal 20000 Befehle
ausführen kann. Andererseits hat es den Vorteil, dass man recht
schnell Fehler in einer Schleifenkonstruktion ausfindig machen kann.
Also jetzt zu loop:
set variable ( "count" = 0 )
loop while ( count < 1000 )
trace ( "hallo nr."&count )
set variable ( "count" = count + 1 )
end loop
was macht diese Konstruktion? Nun sie gibt genau 1000 mal "hallo"
aus (von 0 bis 999).
Den Befehl trace missbrauchen wir hier um im output-fenster den
Verlauf der Scheife zu beobachten. Sinngemäss könnte man den Befehl
jetzt übersetzen: setze count auf null; zähle count solange um eins
hoch, wie count kleiner als 1000 ist; gib jeweils "hallo nr.
xxx" aus, wobei xxx der aktuelle Inhalt von count ist. Das war
ja nun ziemlich einfach. Wozu kann man nun etwas derartiges gebrauchen?
In der vorhergehenden Lektion "Array" habe ich das Beispiel eines
Schachbrettes gebracht.
Wir erinnern uns: 8 mal 8 Felder - 64 verschiedene Postitionen.
Wir haben dabei die Felder mit den Variablen Feld_Z1_S1,
Feld_Z1_S2 ... Feld_Z8_S8 angesprochen. Wenn wir nun
z.B. das Schachbrett aufbauen möchten, also immer abwechselnd ein
weisses Feld und ein schwarzes Feld belegen wollen, dann könnte
man das in Schleifen realisieren.
(Die Zahlen am Anfang der Zeile sind nur zur Orientierung gedacht
und dürfen natürlich nicht mit eingegeben werden!)
(1) set variable ("farbe" = "weiss" )
(2) set variable ( "zeile" = 1 )
(3) loop while ( zeile <= 8 )
(4) set variable ("spalte" = 1 )
(5) loop while ( spalte <= 8 )
(6) set variable ( Feld_Z"&zeile&"_S"&spalte = farbe )
(7) if ( farbe eq "weiss" )
(8) set variable ( "farbe" = "schwarz" )
(9) else
(10) set variable ( "farbe" = "weiss" )
(11) end if
(12) set variable ( "spalte" = spalte + 1 )
(13) end loop
(14) if ( farbe eq "weiss" )
(15) set variable ( "farbe" = "schwarz" )
(16) else
(17) set variable ( "farbe" = "weiss" )
(18) end if
(19) set variable ( "zeile" = zeile + 1 )
(20) end loop
(21) trace ("fertig")
Das sieht erst mal recht kompliziert aus. Ist aber ganz einfach
(wirklich !). Wir gehen das mal nacheinander durch.
In (1) und (2) legen wir fest, dass die erste Zeile mit einem weissen
Feld beginnt. In (3) erzeugen wir eine Schleife, die solange durchlaufen
wird,
bis wir mit Zeile 8 fertig sind. (4): wir setzen die spalte auf
das erste feld und erzeugen in (5) die Schleife für die Spalte (gleiche
Bedingung wie für Zeilen).
In (6) belegen wir das Feld_Z1_S1 mit der aktuellen Farbe "weiss".
(7)-(11) und (14)-(18) sind if-abfragen, die folgendes bewirken:
ist farbe gleich "weiss", dann wird farbe gleich "schwarz" gesetzt.
Ist farbe bereits "schwarz", dann wird farbe auf "weiss" gesetzt.
Das brauchen wir, damit immer abwechselnd weiss und schwarz ausgegeben
wird. Der zweite Aufruf der if-Abfrage benötigen wir, damit nicht
jede Zeile mit einem weissen Feld beginnt. Sicherlich kann man das
einfacher und schneller lösen, aber der Übersichtlichkeit halber
hab ich es mal so gestaltet. Danach zählen wir die Spalte weiter
hoch und schliessen die Spalten-Schleife ab. (5) bis (13) wird 8mal
durchlaufen, das entspricht einer vollen Zeile des Schachbrettes.
In (19) gehen wir zur nächsten Zeile. Auch (3) bis (20) wird 8mal
durchlaufen (8 zeilen). (21) sagt uns dann zur Kontrolle, dass die
Routine abgeschlossen ist. Fertig!
Wir haben eben ein Schachbrett erzeugt. Wenn wir das jetzt ausführen
und mit Strg+Alt+V die Variablenliste holen, dann sehen wir, dass
es geklappt hat.
Schöner ist es natürlich, wenn wir das Schachbrett nun auch auf
dem Bildschirm sehen könnten. Dazu mehr in der nächsten Lektion.
Jetzt möchte ich kurz noch etwas zum Umgehen der 20000er-Grenze
sagen.
Wenn wir den loop-Befehl ausführen, dann springt die Programmausführung
nach dem Schleifendurchlauf wieder zum Beginn der loop-Anweisung
und prüft die Bedingung. Ist diese noch nicht erfüllt, wird der
Schleifeninhalt wiederholt. Das Gleiche können wir natürlich auch
mit mehreren Frames lösen. Wir legen die Anfangsbedingungen im ersten
Frame fest, schreiben den Schleifeninhalt in den zweiten Frame und
prüfen die Schleifenbedingung im dritten Frame. Ich möchte hier
mal das erste Beispiel oben verwenden um das zu demonstrieren:
1. Frame: set variable ( "count" = 0 )
2. Frame: trace ( "hallo nr."&count ) set
variable ( "count" = count + 1 )
3. Frame: if ( count < 1000 ) go to and
play (2) end if
Diese Möglichkeit dauert von der Ausführungszeit her natürlich länger.
Wir können die Ausführungszeit sogar berechnen: wir durchlaufen
den ersten Frame genau einmal, den zweiten und dritten jeweils 1000mal.
Bei einer Framerate von 20fps würde Flash also 2001 * 1/20 Sekunde
benötigen, d.h. etwa 100 Sekunden.
Natürlich ist das nicht genau, weil die Darstellung des trace-Befehls
auch einen Bruchteil der Sekunde benötigt und die Zeit sehr abhängig
von der Rechnergeschwindigkeit und der Anzahl und Qualität der anderen
dargestellten Elemente und Bilder ist, aber als prinzipielle Berechnungsgrundlage
reicht das schon mal aus.
So, das reicht erst mal wieder für heute. Viel Spass beim Ausprobieren
und Weiterentwickeln. Und vergesst nicht: das sind nur die Grundlagen.
Nichts im Vergleich zu dem, was man sonst noch mit Actionsripts
anstellen kann :o)
YellowSky
PS: Dieser ActionScript-Kurs kann auch auf meiner Homepage www.yellowsky.de
nachgeschlagen werden. Ich würde mich über etwas Resonanz freuen,
damit ich weiss, was ihr hier lesen wollt :o)
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Flashworker
Intern
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Flashworker
BannerExchange online
Auf der Suche was wir noch für Flasher machen können, kam uns die
Idee eines BannerExchanges nur für Flashseiten. Sagt und PJH hats
getan.
Der FlashworkerBannerExchange ist online. Mitmachen darf jeder der
eine Flashseite (mit legalen Inhalten) hat. Man macht sich einen
Banner (230x33 Pixel) und man bindet auf seiner Seite einen Banner
ein.
Der Exchange funktioniert im üblichen 4:3 Ratio für 4 Banner die
Deiner Page gezeigt werden, wird Deiner auf 3 anderen gezeigt. Einer
bleibt für Flashworker ;).
Dein Banner sollte nicht größer als 20 KB sein und eine Fläche als
Hintergrund haben. Automatisch startende Sounds sind nicht gestattet.
Hat man das alles bleibt nur noch die Anmeldung am Exchange (http://www.flashworker.de/gox.htm?bannerexchange.htm).
In wenigen Tagen wird man freigeschaltet und schon kanns losgehen.
Neue Tutorials
Softscroller mit Flash 4
Timo Meteling hat mal wieder zugeschlagen! Es erklärt das Menu von
"kioken" und beschreibt, wie man ein sehr einfaches aber schickes
Menusystem hinbekommt ohne grossartige Mathekenntnisse zu haben.
http://www.flashworker.de/gox.htm?tutorial/02/001.html
Bezierkurven in Flash 4
boblgum demonstriert wiedermal anschaulich was Flash 4 alles kann.
Das großartigste an Flash4 ist doch die Möglichkeit, ActionScript
einzusetzen.
Dabei soll es nicht bei On (Press) bleiben :) Man kann auch mathematische
Formeln einsetzen, um z.B. die Bewegung der Symbole zu bestimmen.
http://www.flashworker.de/gox.htm?tutorial/13/001.html
Menus in Flash
Azad widmet sich einer einfachen aber häufig gefragen Frage: Bei
komplexen Seiten ist so ein Menü besonders praktisch. So wirkt das
Flash nicht überladen. Man kann es aber auch für eine Sitemap benutzen.
http://www.voodog.de/flashworker/001.html
Und nochmal Boblgum:
Mit seinem Tutorial "Weniger ist mehr" demonstriert er auf eindrucksvolle
Weise, wie man schnell ein Menu mit AS bastelt. http://www.flashworker.de/gox.htm?tutorial/11/001.html
Neues FAQ
Endlich war mal wieder Zeit das FAQ wieder etwas aufzumöbeln. Es
gibt nun auf über 80 häufig gestellte Fragen eine Antwort. Neu ist
die Datumsangabe vor den Fragen. Besonders Fragen zu Flash4 Problemen
sind dazu gekommen.
Kaum ist das neue FAQ released basteln wir bereits an 30 neuen Fragen!
http://www.flashworker.de/gox.htm?mggfaq.html
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Der
nächste Flashworker Newsletter erscheint im Juli 2000. |
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