Flashworker MMUG Newsletter


 2/2001
 

Die Themen in der zwölften Ausgabe:

 

Einleitung

Calle und Mare an alle

Flashworker kritsch...

Flash-News

I-News

Flashworker-Intern


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Einleitung

Hallo Flashworker !

Was soll ich sagen? Danke! Danke für eure vielen vielen Reaktionen auf den letzten Newsletter. Ihr glaubt kaum,wie motivierend sowas sein kann :) Viele von euch meinten es würde kein Feedback kommen,weil ihr euch nicht genug Kompetenz zutraut. Wir Flashworker sind aber nicht unfehlbar und meistens geht es ja auch nur darum einfach einmal zu sagen, was ihr möchtet, was ihr euch an Hilfestellungen wünscht oder was ihr gut oder schlecht findet. Das haben jetzt wie gesagt sehr viele getan und dafür kann ich einfach nicht oft genug "Danke!" sagen :)

Kommen wir nun aber zur Sache. In der 2. Ausgabe im neuen Jahr haben wir wie gewohnt wieder aktuelle Flashnews, eine brandaktuelle Kritik unter "Flashworker kritisch...", die Inews mit Neuigkeiten über Napster und ein paar guten Neuigkeiten unter Flashworker Intern .

Bleibt mir nur noch altbekannt "viel Spaß beim Lesen" zu wünschen :)

Euer Smookey

P.S. Falls ihr wieder viel Lust und Muse habt Feedback zu schreiben, schreibt an newsletter@flashworker.de ! Direkte Replys sind im Moment leider technisch noch nicht möglich ! Ich werde in der nächsten Zeit versuche ein paar der letzten Feedback-Mails zu beantworten, bitte habt Verständnis, wenn ihr nicht alle Antworten bekommt, danke! So, nun aber genug der Vorrede :)

 
[jl]
 

Calle und Mare an alle !

Zunächst mal im Namen der gesamten Crew ein herzliches *danke* für das erhaltene Feedback des letzten Newsletters!!!
Ganz klar das es normalerweise nur Reaktionen gibt, wenn was NICHT gefällt und einen aufregt. Das war offensichtlich nicht der Fall und wir lernten aus Euren Zuschriften das es nicht nur sinnvoll ist an unseren NL zu arbeiten, sondern unsere Arbeit auch sehr geschätzt wird - nochmals Herzlichen Dank, hat gut getan!
Zusätzlich zu den immer angenehmen Streicheleinheiten haben wir auch einige Tips bekommen welche wir in Zukunft auch umsetzen werden - unter anderem das es nützlich wäre das fla des Monats an den NL zu packen. Da unser Flash 5 Update der Seite, unerwartet mehr Test- und Konzeptionszeit in Anspruch nimmt, werden wir auf der alten Seite in den nächsten Tagen die Flash 5 Contents aufspielen. Dies betrifft insbesondere die FLAs, Tutorials und ein neues Flash 5 FAQ.

Ein weiterer Punkt von Interesse - wir werden uns auch dieses Jahr auf der Cebit treffen und zwar am 24.03. um 14:00 zum netten Plaudern in einem Restaurant. Wer sich zu uns gesellen möchte, mailt bitte an calle@flashworker.de. Es würde uns freuen Euch dort zu treffen!

mfg Mare & Calle

 
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Flashworker kritisch...

"Der Flashvirus"

Nach den vielen Reaktionen auf die letzte Usabilityabhandlung (vielen Dank) ist es leider schon wieder notwendig Stellung zu nehmen. Ein Aufschrei ging durch die Flashwelt. "Der Flashvirus" berichteten Zeitschriften und sogar die CT lies sich zu einem schnellen Statement hinreissen. Was ist passiert?:

In einer Sicherheitsmailingliste (http://www.securityfocus.com/) hat Neal Krawetz gemeldet, dass es mit Flash möglich ist, einen "heap buffer read overflow"-Fehler zu erzeugen. An der Börse purzelte Macromedia. Die CT reagierte mit der schnellen Konsequenz einen Link zu posten wie man den Player deinstalliert, was uns Monate zurückwerfen würde in der Playerverbreitung. Leider etwas spät aber doch deutlich meldete Macromedia:
"Macromedia wurde vor kurzem über ein potentielles Problem mit dem Macromedia Flash Player informiert, wobei eine Macromedia-Flash-Datei (SWF) so von Hand kodiert werden könnte, dass mehr Informationen an das System des Benutzers gesendet werden als das von der Datei her sichtbar wäre. Nach ausgiebigen Tests und nach Rücksprache mit dem Entwickler, der dieses potentielle Problem zuerst gemeldet hatte, hat Macromedia festgestellt, dass kein Sicherheitsproblem existiert. Der Effekt, den dieser "heap buffer read overflow"-Fehler beim Auftreten einer absichtlich fehlkodierten SWF-Datei hätte, wäre ein Browserabsturz. Macromedia schätzt den Beitrag des Entwicklers, der dieses Problem gemeldet hat und wird auch in Zukunft potentielle Sicherheitsprobleme sehr ernst nehmen.
Gepostet von Jorn Salow Macromedia"
...was Macromedia schliesslich auch öffentlich meldete und in der BugtraqListe richtig stellte . Darauf reagierte Krawetz, indem er weitgehend mit Macromedia übereinstimmt. "Krawetz widerspricht Santangeli nicht, jedoch VERMUTET er weitere Implikationen des Fehlers, etwa mögliche Auswirkungen auf Microsoft Outlook. Außerdem sei ein verschärfter DoS-Angriff möglich, was unter gewissen Umständen einen Absturz des Rechners zur Folge hätte. (pab/c't)"
Nun gibt es "Experten" die sich einen Spass draus machen, aus Neid oder anderen Interessen halbwahrheiten zu verbreiten und damit Flash zu schaden. Daran haben leider viele ein Interesse.
Der aktuelle Fall: ein Kunde von uns hat eine diese Massenmails "gegen Flash" mit falscher Rechtschreibung bekommen. Dabei wird plump gesagt das alle Flashseiten gefährlich sind. Wir sind zwar erfolgreich dagegen vorgegangen, auf solche und ähnliche Aussagen muss aber auch in Zukunft reagiert werden. Ich denke bis eine solche Möglichkeit nicht erfolgreich umgesetzt wurde, braucht man auf Kundenseite nicht zu reagieren. Wenn es jemanden gelingen sollte, ist der Ärger natürlich groß. Auch wenn der mögliche Schaden sich vermutlich auf einen Browserabsturz beschränken würde, gäbe es ein ernstzunehmendes Argument gegen Flash. Bleibt also nur zu hoffen, das Macromedia mit einer schnellen Lösung reagiert. Bis dahin kann man mit einfachen Fakten gegen solche Argumente vorgehen wenn ein Kunde die Sicherheit von seiner Flashseite in Frage gestellt sieht:

- So ein Fehler müsste mutwillig programmiert werden
- Es ist noch niemandem gelungen
- bis auf weiteres wäre der Fehler nur ein Browserabsturz

Zusammenfassend: Theoretisch wäre es möglich wäre mit Flash eine Art Virus mutwillig zu programmieren, der einen Rechner zum Absturz bringt bzw. ActiveXBefehle zulässt. In der Realität ist das aber noch nicht gelungen und das bedeutet erst recht nicht das jede Flashseite eine potentielle Gefahr darstellt.

 

[cb]

 

Flash-News

Sparen

Macromedia bietet gerade die Vollversionen (Deutsch oder Englisch) von Flash 5 und Dreamweaver Fireworks 4 Studio zum Sonderpreis im Online Store an: Je Produkt für $100 weniger! Flash 5 für US$ 299,- (statt US$ 399,-) DWFW4 Studio für US$ 449,- (statt US$ 449,-) CD & Bedienhandbuch kann bei Kauf der Download-Version seperat bestellt werden. Das Angebot läuft nur noch bis Ende März im Online Store: http://www.macromedia.com/de/buy/

Linux

Flash5 Player für die Betriebssysteme LINUX und SOLARIS sind endlich raus.


http://www.macromedia.com/shockwave/download/alternates/

Swift-Generator:

Das freie Tool zur dynamischen SWF-Erzeugung unterstützt jetzt endlich auch Bilddateien im GIF-Format.


Videos in Flash konvertieren. Flix veröffentlicht !


Wildform haben Ihr neues Tool Flix veröffentlicht, mit dem es problemlos möglich ist Videos in das SWF-Format zu konvertieren. Es werden die Videoformate Quicktime, MPEG, ASF , WMV und WMA unterstützt.

FLIX - VERLOSUNG !!!

Flashworker verlost 2 Vollversionen Flix an alle, die uns bis zum 01.04.01 Fla´s oder Tutorials senden! Helft uns Flashworker mit Content zu füllen.


Wenn Du ein eigenes Tutorial schreiben möchtest, stell sicher, dass es noch kein vergleichbares Tutorial bei flashworker.de gibt und lade Dir die Designvorlagen:

Tutorialvorlage: http://www.flashworker.de/vorlagen/tut_vorlage.zip
Flavorlage: http://www.flashworker.de/vorlagen/fla_vorlage.zip

In der Tutorialvorlage befindet sich eine Beschreibung. Die Nummer von der dort gesprochen wird tauschen wir später aus. Schreib also einfach drauf los und sende Dein Ergebnis an bobglum@flashworker.de .

ActionScript Viewer 2.0

Version 2 des ActionScript Viewer ermöglicht es nun auch ActionScript Code von Flash 5 zu betrachten. Weiterhin kann es Flash 3 und 4 ActionScript in die neueste Version konvertieren.

Videos ins Flash-Format konvertieren 2 !

Das DOS-Programm vid2swf konvertiert .avi, .mpg und .mov Filme in das Flash-Format. Das Tool ist noch in der Beta-Phase.

Flashforward 2001

Vom 19.-21.02.2001 fand in San Francisco die erste Flashforward-Konferenz des neuen Jahres statt. 60 Designer und Programmierer aus der ganzen Welt hiellten dort Ihre Präsentationen ab.

 
[jl]
 

 

I-News

Napster: (K)ein Ende in Sicht

Obwohl am gestrigen Montag noch keine Auswirkungen von Napsters angekündigter Sperre von Songs bestimmter Künstler zu spüren war, hat die Tauschbörse offensichtlich doch einige Stücke gesperrt. Allerdings sind wohl bislang gerade einmal 1000 Songs blockiert, weit weniger als Napster am Freitag verkündet hatte. Wer etwa nach dem Song One der Schwermetaller Metallica sucht, wird diesen nicht mehr finden – sofern sich nicht zufällig ein Tippfehler in den Namen der Band einschleicht. Unter "Matallica" oder "Metalica" findet man das Stück noch immer. Während Napster auf Hinweis der Musikindustrie zur Sperrung bestimmter Dateinamen bereit ist, verweigert der Dienst die Forderung der Labels, alle Songs nur über bloße Benennung von Songstitel und Künstler zu sperren – mit der Begründung, dies sei technisch nicht durchführbar. Man scheint sich bei Napster aber nicht gerade allzu große Mühe bei der Erstellung von Textfiltern zur Sperrung von MP3-Dateien zu geben. Anders lässt sich zumindest nicht erklären, warum man den Suchbegriff "Metallica" und veränderte Schreibweisen nicht komplett sperrt. Möglicherweise wäre man damit zumindest kurzfristig doch effektiver als Napster selbst behauptet.

Ob es sich nun um unbewusste Schreibfehler oder absichtlich abgewandelte Dateinamen handelt, Napster hat tatsächlich kaum eine Chance, sämtliche zu sperrende Dateien aus dem Suchindex herauszufiltern. Sollten die Benutzer beispielsweise damit anfangen, Dateinamen zu "verwürfeln", sieht es noch düsterer für den Textfilter der Napster-Betreiber aus. Napster-Konkurrent Aimster hat gerade erst ein Utility namens Aimster Pig Encoder vorgestellt, das die Dateinamen durch Umstellung der Buchstabenreihenfolge verwürfelt und somit die Filterung der Stücke weiter erschwert. Dies dürfte die Labels nicht unbedingt dazu anregen, eine Zusammenarbeit mit Napster doch in Betracht zu ziehen, wie dies etwa der Vivendi/Universal-Chef vorsichtig andeutete. (vza/c't)

Eurocard: Betrug im Internet wächst rasant


Betrügereien bei Kreditkartenzahlungen im Internet nehmen laut der Kreditkartengesellschaft Eurocard rasant zu.
"Im Internet führt etwa jede zehnte Kartentransaktion zu Reklamationen. Den dadurch entstandenen Schaden schätzen wir pro Jahr auf rund zwölf Millionen Mark", berichtete der Geschäftsführer der EURO Kartensysteme, Manfred Krüger, am heutigen Dienstag in Frankfurt. Dies entspreche rund fünf Prozent des gesamten Umsatzes, den der deutsche Marktführer Eurocard im Datennetz verzeichnet. "Allein bei Eurocard hat das Betrugsvolumen um rund 32 Prozent zugenommen."
Der Gesamtschaden durch Betrug macht bei Eurocard dagegen lediglich 0,1 Prozent des Transaktionsvolumens aus.

Fortschritte verspricht Eurocard durch den Sicherheitsstandard SET (Secure Electronic Transaction), der bereits länger existiert, aber noch nicht sehr weit verbreitet ist. Seit Herbst akzeptiert Eurocard nur noch Händler, die im Internet SET anbieten. Kurzfristig mehr Sicherheit auch bei Zahlungen ohne SET soll zudem eine weitere Neuerung bieten: Vom 1. April an müssen bei Kreditkartenzahlungen drei weitere Ziffern eingetippt werden, die zwar auf der Kreditkarte stehen, aber nicht auf dem Magnetstreifen gespeichert sind und daher auch nicht auf Kreditkartenbelegen ausgedruckt werden.

Die Steigerungsraten bei den Betrügereien im Internet relativieren sich allerdings, wenn man sie in Bezug setzt zur Zunahme der Zahl der Internet-Surfer – und der Online-Shops. Zudem dürfte ein Teil der von Eurocard beklagten Reklamationen auch zu Lasten der Online-Shops gehen, die durch unklare Geschäftsbedingungen und mangelnde Logistik die Erwartungen der Kunden enttäuschen.

Unterdessen hat Eurocard im Wettbewerb der Kreditkartenanbieter die führende Position in Deutschland gehalten. Ende 2000 waren 9,3 Millionen Eurocards im Umlauf, 5,3 Prozent mehr als vor Jahresfrist. "Damit konnte Eurocard ihre Marktführerschaft mit gut 52 Prozent Marktanteil erneut behaupten", berichtete der Chef der EURO Kartensysteme, Jan Hendrikx. Mit ihren Eurocards wickelten die Karteninhaber im vergangenen Jahr Transaktionen im Volumen von knapp 34 Milliarden Mark ab, 3,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Durchschnittsumsatz pro Transaktion stieg um 4,5 Prozent auf 179 Mark, während die Anzahl der Geschäftsvorgänge um 1,3 Prozent auf 188 Millionen zurückging. (jk/c't)

 
 

Flashworker Intern

 


Books
In der Bücherecke gibt es zwei neue Buchkritiken. Flash ActionScript f/x sowie Design und die Dreamweaver Bibel sind seit ein paar Tagen in der Flashworker Buchecke zu finden. In den nächsten Tagen wird Flash5 - Das Einsteigerseminar das Angebot erweitern.

Historie

Viele haben drauf gewartet: Die Newsletter-Historie ist wieder Online. Ihr findet sie wie gewohnt unter Flashworker.de -> Newsletter -> Historie oder direkt unter http://www.netzproduktion.de/flashworker/historie.htm !
Ihr könnt euch nun wie gewohnt wieder alle alten Newsletter durchlesen und downloaden. Für alle die, für die dieser Letter der erste ist, biete ich euch ein Download-Paket an, wo ihr alle alten Newsletter ab Ausgabe 0/2000 findet! Viel Spaß !

Weiterempfehlen !

Wir von der Redaktion des Newsletters haben uns eine Möglichkeit überlegt, wie ihr unseren Newsletter ganz bequem an eure Freunde weiterempfehlen könnt. Benutzt dazu bitte das Formular unter dem Inhalt! Tragt euren Namen,eure Emailadresse und die Emailadresse eures Freundes/eurer Freundin ein und drückt auf "und los..."! Wir leiten dann automatisch eine Standart-Mail an die angegebene Email-Adresse weiter, in der Informationen über uns und unseren Newsletter stehen. Es würde uns freuen, wenn ihr den Letter möglichst vielen Leuten empfielt. Beachtet aber, dass ihr nur Leuten schreibt, die der Letter interessieren könnte, da wir unnötigen Spam vermeiden wollen.Wichtig ist auch, dass ihr wisst, dass eure Freunde/eure Freundinnen den Letter nicht automatisch abboniert haben, wenn ihr ihn weiterempflehlt.

Wir bedanken uns schonmal in voraus für eure Weiterempfehlung :)

 

[jl]

  Der nächste Flashworker Newsletter erscheint im April 2001.

 Hinweise:

Weitere Informationen sowie die Seite zum Abmelden vom Newsletter findest Du auf dem Flashworker ->Newsletter!

Wir suchen desweiteren ständig weitere Flashworker, speziell Redakteure für den Newsletter! Infos ebenfalls auf dem Flashworker!

 

 Impressum:


ISSN: 1615-0317

Chefredakteur:
Jürgen"Smookey"Lange
[jl]

Redaktion:
Carlo "Calle" Blatz [cb]

Copyright by Flashworker
© 2000-2001

Informationen zum Copyright des Newsletters findest Du hier.